Licht für Gesundheit

CyberLux

Warnung vor Gesundheitsgefahren durch die LED-Beleuchtung


Das LED gilt als Hoffnungsträger der Beleuchtungstechnik. Dessen Karriere begann einst als Leuchtdiode an Geräten, deren Betriebszustand angezeigt werden sollte. Mittlerweile gibt es Bürohäuser, die vollständig mit LED beleuchtet sind.

Am 25. Oktober 2010 platzte eine Meldung der französischen Staats-Agentur für Arbeits- und Umweltschutz (ANSES) in die Idylle hinein: Beleuchtung mit LED kann eine Gesundheitsgefährdung darstellen. Anlass ist eine Studie, die nach Meinung der Agentur einmalig ist.

Was ist davon zu halten?

Jeder, der sich um Licht und Gesundheit bemüht, sollte sich ein eigenes Bild machen. Hier werden die Angaben der Agentur wiedergegeben (deutsche Übersetzung folgt weiter unten:

Today, the French Agency for Food, Environmental and Occupational Health & Safety (ANSES)(1) is publishing its expert appraisal on the health issues surrounding lighting systems using LEDs; such a study has never been carried out before. Because of their low electricity consumption and high efficiency, lighting systems using LEDs are at the forefront of technology in terms of energy performance and are well-fitted to play a role in energy-saving policy. The market for these systems is growing rapidly. However, risks have been identified concerning the use of certain LED lamps, raising potential health concerns for the general population and professionals.

The principal characteristic of diodes sold for lighting purposes is the high proportion of blue in the white light emitted and their very high luminance (“brightness”). The issues of most concern identified by the Agency concern the eye due to the toxic effect of blue light and the risk of glare.
The blue light necessary to obtain white LEDs causes toxic stress to the retina. Children are particularly sensitive to this risk, as their crystalline lens is still developing and is unable to filter the light efficiently.
These new lighting systems can produce “intensities of light” up to 1000 times higher than traditional lighting systems, thus creating a risk of glare. The strongly directed light they produce, as well as the quality of the light emitted, can also cause visual discomfort.

As part of its expert appraisal, ANSES carried out various pioneering studies to evaluate the risks of these new lighting systems, on the basis of the European photobiological safety standard(2). Some of these products fall into higher Risk Groups than certain traditional lighting systems which are still available to the general public.
In this context, ANSES recommends that only LEDs belonging to Risk Groups similar to those of traditional lighting systems be accessible to the general public, with higher-risk lighting systems being reserved for professional use under conditions in which it is possible to guarantee the safety of workers.
Furthermore, ANSES emphasises the need to reduce the perceived luminous intensity, in order to mitigate the risk of glare.
The agency also recommends avoiding the use of light sources with a strong blue component in places frequented by children.
Lastly, ANSES has made various recommendations concerning consumer information, modifications to and implementation of the standards in force and the need for further knowledge of health issues surrounding artificial lighting.

Übersetzung in Deutsch (nicht autorisiert)

Heute veröffentlicht ANSES, Agentur für Nahrungs-, Umwelt- und Arbeitssicherheit, ihre Expertise zu gesundheitlichen Problemen um Beleuchtungseinrichtungen mit LEDs (light emitting diodes); eine vergleichbare Studie ist noch nie durchgeführt worden. Wegen ihres geringen Energieverbrauchs und ihrer hohen Effizienz stehen Beleuchtungssysteme auf der Basis von LEDs bei energiesparenden Anwendungen in der vordersten Reihe und eignen sich sehr für die Energiesparpolitik. Allerdings wurden Risiken bezüglich der Anwendung von bestimmten LED-Lichtquellen aufgedeckt, woraus sich potenzielle Gesundheitsprobleme für die allgemeine Bevölkerung und für die Arbeitnehmer ergeben.
Eine grundsätzlich maßgebliche Eigenschaft von Dioden, die für Beleuchtungszwecke verkauft werden, ist der hohe Anteil an Blau im emittierten Licht sowie ihre sehr hohe Leuchtdichte („Helligkeit“). Die bedenklichsten Probleme, die die Agentur aufgedeckt hat, betreffen das Auge wegen der toxischen Wirkung vom blauen Licht und die Gefahr von Blendung.
Das blaue Licht, das zur Erzeugung vom weißen Licht bei den LEDs benötigt wird, verursacht eine toxische Belastung der Netzhaut. Kinder sind dieser Gefahr in besonderem Maße ausgesetzt, weil sich ihre Augenlinsen noch in der Entwicklung befinden und das Licht nicht effizient filtern können.
Diese neuen Lichtsysteme können „Lichtintensitäten“ entwickeln, die üblichen Beleuchtungssysteme um den Faktor 1000 übertreffen können, und dadurch eine Blendungsgefahr bedingen. Das streng gerichtete Licht, das sie erzeugen, sowie die Qualität des erzeugten Lichts kann visuelle Unbehaglichkeit verursachen.
Als Teil der Expertise hat ANSES mehrere Pionierprojekte zur Bewertung der Risiken dieser neuen Lichtsysteme auf der Basis der Europäischen Richtlinie zum Schutz der Arbeitnehmer vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung (in Deutschland „Verordnung zum Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch künstliche optische Strahlung“, Anm.d.Ü.) durchgeführt. Bestimmte Produkte fallen in höhere Risikogruppen als traditionelle Beleuchtungssysteme, die allgemein erhältlich sind.
In diesem Zusammenhang empfiehlt ANSES nur die Nutzung von LEDs mit ähnlichen Risikogruppen wie traditionelle Lichtsysteme in öffentlich zugänglichen Bereichen, während Systeme mit höheren Risiken nur in Arbeitsumgebungen eingesetzt werden sollten, wo die Umgebungsbedingungen den Schutz von Arbeitnehmern gewährleisten können.
Weiterhin unterstreicht ANSES den Bedarf an Reduzierung der empfundenen Lichtintensität zur Reduzierung der Blendgefahr.
Die Agentur empfiehlt auch einen Verzicht auf Lichtquellen mit einem starken Anteil an Blau in Orten, die Kinder aufsuchen.
Und zuletzt hat ANSES verschiedene Empfehlungen herausgegeben die die Verbraucherinformation, die Änderung von existierenden Normen bzw. Einführung neuer Normen, und den Bedarf an weiterführender Information bezüglich Gesundheitsaspekte um die künstliche Beleuchtung betreffen.

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen?

14 comments on “Warnung vor Gesundheitsgefahren durch die LED-Beleuchtung

noergel

Auf diesen Bericht hat die Herstellerorganisation CELMA reagiert, wenn auch spät am 17. November. Zu lesen unter:
http://www.celma.org/home/index.php?module=publication

Man kann es also drehen und wenden wie man will: Das einzige, was etwas taugt, ist die gute, alte Glühlampe, alles andere ist Dreck.

Martina Häcker

Wo sind die mutigen Politker, die sich den wissenschaftlichen Erkenntnissen im Bereich Beleuchtung stellen? Man sucht vergebens.
Es war die SPD unter Sigmar Gabriel, die den Energisparlampenunsinn vorangetrieben hat. Wer in der SPD hat sich mit der Frage befasst, wieviel Lichjt Energiesparlampen wirklich abgeben und wie lange sie dies tun? Niemand.
Wo sind die Grünen, die diesem Unsinn Einhalt gebieten ? Fehlanzeige.
Es st wissenschaftlich erwiesen, dass die traditionelle Glühlampe, wenn man langfristig und global denkt, denkt, immer noch das Beste ist für die Menschheit.
Was unsere Politiker ignorieren sind
1. Umweltfaktoren
(die Entsorgung als Sondermüll ist weder in Südeuropa durchzusetzen noch im Rest der Welt und als Folge werden giftige Substanzen vermehrt in die Umwelt gelangen)
2. Gesundheitsfaktoren (die Licheffektivität von Energiespalampen halbiert sich in kurzer Zeit und der resultierende Lichtmangel führt zu einer Zunahme von Depressionen, LED-Lampen sind geundheitsgefährdend fürs Auge und führen gleichfalls zu Lichtmangelerscheinungen, da sie nicht den gesamten Raum erhellen, wie das unsere gute alte Glühlampe tut)

Bedauerlicherweise hat kein Politiker und keine Politikerin den Mut zuzugeben, dass Energiesparen mit Energiesparlampen und LED-Lampen auf Kosten der Gesundheit geht und damit wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, denn man müsste konsequenterweise die lichtmangelbedingten Krankeheitskosten miteinrechnen.
Davon abgesehen ist es ethisch bedenklich, dass Politiker der Bevölkerung gesundsheitsschädigende Maßnahmen, wie sie das Verbot der traditionellen Glühlampe darstellt, verordnen.
Da dies Verordnung eine EU-Verordnung ist,schadet dies unnötierweise der EU als Institution.

noergel

Energiesparen? Wer Geld hat fährt mit einem Porsche Cayenne von Köln in die Eifel, um Ökoeier zu kaufen. Heizt fünf Zimmer, obwohl er nur eines bewohnen kann. Darf sich einen Swimmingpool beheizen, obwohl einmal Warmduschen 10 l Wasser kostet. Und man spart bei der Lampe!

Wenn alle Berechnungen stimmen, wird der CO2 Ausstoss von Europa durch die Sparfunzeln um 0,01% abnehmen. Wow!

thomas

1. Glühbirnen sind Mist, da Sie extrem viel Strom verbrauchen. 2. Energiesparlampen sind Mist, da sie im normalen Betrieb Quecksilber in den Wohnraum ausgasen und elektromagnetische Felder jenseits von Gut und Böse erzeugen. 3. LED Leuchtmittel mit warmweissem Licht sind gesundheitlich unbedenklich und sparen viel mehr Strom als Energiesparlampen. Halten auch viel länger… Ich habe meine ganze Wohnung umgerüstet und spare jetzt sogar viel mehr Strom, als ursprünglich berechnet. Deutsche Qualität von Osram. Beim Eins zu Eins Austausch der Leuchtmittel sollte man darauf achten, das mindestens 4 Watt auf der Verpackung stehen. Nach 6 Monaten hatte ich die Anschaffungskosten durch die Stromersparnis wieder reingeholt. Stromrechnung halbiert! Jetzt kann die nächste Strompreiserhöhung ruhig kommen…

admin

Scheinwerfer gehören – hoffentlich – nicht zu der Kategorie Gesundheitsgefahren. Niemand blickt in die hinein. Anders ist mit der Blendung des Gegenverkehrs und der Passanten. Mich blenden viele LED-Scheinwerfer bereits am helllichten Tag mit Sonnenschein. Früher gab es das „Dränglerlicht“, Xenonlicht im Rückspiegel verursacht durch die Kundschaft von zwei besonderen Firmen. Mir ist es ein Rätsel, wie solche Objekte für den Straßenverkehr genehmigt werden. Soll jeder, der 1900 € übrig hat, den Rest der Welt stören dürfen?

Klaus

Was ist bei langer Bestrahlung der Haut zu erwarten?

admin

In dem Bericht waren eher Gefahren für das Auge thematisiert worden. Bei den üblichen Bestrahlungsstärken im Innenraum sind wohl keine Effekte zu erwarten. jedenfalls nicht nach Vorschriftenlage. Eher eine Reduzierung der Gefahr, wenn man Halogenlampen (UV-Anteil) durch LED ersetzt. Ich kannte mehrere Fälle von Verkäufern, deren Hände und Arme unter der UV-Strahlung von Halogenlampen gelitten hatten.

Lightann

Was man hier liest ist zum Teil kaum auszuhalten.
Menschen mit gefährlichem Halbwissen, die hier ihren Mitmenschen erzählen „Im Himmel ist Jahrmarkt“. Durch LED-Lampen die Stromrechnung im Haushalt halbiert. AHA!? Wie viel Licht hat denn der gute Mensch in seinem Haus installiert? Und dann wahrscheinlich 24 Stunden täglich in Betrieb.
Der Anteil für Beleuchtung, in einem bundesdeutschen Haushalt, liegt im Durchschnitt zwischen 5 & 9% des Gesamtstromverbrauchs! Außer man hat eben einen eigenen Fußballplatz im Garten mit der dazu gehörigen Flutlichtanlage. Und bitte einmal mehr Herzblut prüfen, was hier wirklich geschieht. Da ist eine mächtige Industrie und deren Lobby, die uns per Gesetzt vorschreibt, wie wir unsere Wohnung zu beleuchten haben. Und der brave Bürger tut, wie ihm geheißen. Bitter. Gehorsam wie immer. Oder? Wissen ist heute zumindest für die Industriestaaten nahezu uneingeschränkt verfügbar. Warum lassen sich dann die Menschen von den paar da „oben“ für blöd verkaufen? Schauen Sie sich einmal die Berichte über die giftigen Schlammgruben in China an, die bei der Gewinnung von seltenen Erden entstehen. Dort werden diese Abfälle einfach in die Wälder gepumpt. Aber das ist ja in China. Hauptsache unsere Umwelt ist sauber. Und das die hochgelobten LED´s dort zu schlechtesten Bedingungen und zu miesen Löhnen billig hergestellt werden um dann in Europa als Markenprodukte die Kassen der großen Unternehmen füllen, ist dem Bürger wohl egal. Wegschauen, weghören, schweigen und hinnehmen. Ganz großes Kino. Mein Rat: Hinschauen, informieren, handeln und aufhören sich verarschen zu lassen. Dann kann man auch kompetente Kommentare schreiben.

fridolin

Der Austausch der normalen Leselampe am Bett gegen eine LED-Lampe führte bei meiner Ehefrau zu Gleichgewichtsstörungen mit Erbrechen und im weiteren Verlauf zu heftigen epileptischen Anfällen.
Nach drei Monaten zog ich den Einbau der LED-Lampe als Ursache für die Probleme in Betracht.
Nach dem Entfernen der LED-Lampe hörten die Beschwerden fast schlagartig auf.

Probleme gibt es nun allerdings, wenn wir in ein Gasthaus mit LED-Beleuchtung einkehren. Je nach Länge der aufenthaltsdauer folgt eine epileptischwe Attacke oder ein Schwindelanfall mit Erbrechen.

Meine Frage:

Sind wir die Einzigen mit dem Problem?

admin

Sie sind bestimmt nicht die Einzigen. Die Frage ist, ob die LED schuld ist. Denn es gibt viele technische Ausführungen.

Falls das Problem durch die LED verursacht wird, liegt es an der Frequenz. LEDs sind alle sehr schnelle Schaltelemente, bei denen das Licht immer, also auch ungedimmt, durch Null geht. Beim Dimmen werden die Dunkelphasen länger. Flimmerempfindliche Menschen haben bereits bei recht unbewegtem Blick Schwierigkeiten damit. Bei anderen wirken sich auch Kopf- und Augenbewegungen aus. Flimmern kann epileptische Anfälle auslösen. Dies kommt bei Erwachsenen relativ selten vor. Es gibt etwa 1% Menschen, die die beschriebenen Wirkungen erleben.

Lösung: Sollte die LED schuld sein, wird es bei LEDs mit Gleichstrom oder hochfrequenter Stromversorgung keine Probleme geben.

admin

Bitte erinnern Sie sich an die Geschichte mit der „Energiesparlampe“. Sie sollte unseren CO2-Ausstoß verringern. Die Einsparung lag bereits im Ansatz bei einer Promille. Ob sie je eingetreten ist? Von der Wunderlampe redet doch niemand mehr. Sie bildete nur den Vorwand, um die Glühlampe verbieten zu dürfen. Es hat niemals eine Ökobilanz dieser Lampen gegeben. Außerdem verbrauchen sie ca. 10% mehr als Stablampen. Warum nimmt man nicht die? Würde man diese empfehlen, würde die Fragwürdigkeit des ganzen Aufstands um die Energieeffizienz der Leuchtmittel auch dem Dümmsten auffallen.

Die EU schickt sich an, bis 2022 alle Leuchtmittel außer LED aus dem Verkehr zu ziehen. Gute Nacht!

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