{"id":987,"date":"2010-10-26T02:03:02","date_gmt":"2010-10-26T00:03:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=987"},"modified":"2010-11-02T12:42:15","modified_gmt":"2010-11-02T10:42:15","slug":"warnung-vor-gesundheitsgefahren-durch-die-led-beleuchtung","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=987","title":{"rendered":"Warnung vor Gesundheitsgefahren durch die LED-Beleuchtung"},"content":{"rendered":"<p>Das LED gilt als Hoffnungstr\u00e4ger der Beleuchtungstechnik. Dessen Karriere begann einst als Leuchtdiode an Ger\u00e4ten, deren Betriebszustand angezeigt werden sollte. Mittlerweile gibt es B\u00fcroh\u00e4user, die vollst\u00e4ndig mit LED beleuchtet sind.<\/p>\n<p>Am 25. Oktober 2010 platzte eine Meldung der franz\u00f6sischen Staats-Agentur f\u00fcr Arbeits- und Umweltschutz (ANSES) in die Idylle hinein: Beleuchtung mit LED kann eine Gesundheitsgef\u00e4hrdung darstellen. Anlass ist eine Studie, die nach Meinung der Agentur einmalig ist.<\/p>\n<p>Was ist davon zu halten?<\/p>\n<p>Jeder, der sich um Licht und Gesundheit bem\u00fcht, sollte sich ein eigenes Bild machen. Hier werden die Angaben der Agentur wiedergegeben (deutsche \u00dcbersetzung folgt weiter unten:<\/p>\n<p><span>Today, the French Agency for Food, Environmental and Occupational Health &amp; Safety (ANSES)<\/span><span>(1)<\/span><span> is publishing its expert appraisal on the health issues surrounding lighting systems using LEDs; such a study has never been carried out before. Because of their low electricity consumption and high efficiency, lighting systems using LEDs are at the forefront of technology in terms of energy performance and are well-fitted to play a role in energy-saving policy. The market for these systems is growing rapidly. However, risks have been identified concerning the use of certain LED lamps, raising potential health concerns for the general population and professionals.<\/span><\/p>\n<p><span>The principal characteristic of diodes sold for lighting purposes is the high proportion of blue in the white light emitted and their very high luminance (\u201cbrightness\u201d). The issues of most concern identified by the Agency concern the eye due to the toxic effect of blue light and the risk of glare.<br \/>\nThe blue light necessary to obtain white LEDs causes toxic stress to the retina. Children are particularly sensitive to this risk, as their crystalline lens is still developing and is unable to filter the light efficiently.<br \/>\nThese new lighting systems can produce \u201cintensities of light\u201d up to 1000 times higher than traditional lighting systems, thus creating a risk of glare. The strongly directed light they produce, as well as the quality of the light emitted, can also cause visual discomfort.<\/span><\/p>\n<p>As part of its expert appraisal, ANSES carried out various pioneering studies to evaluate the risks of these new lighting systems, on the basis of the European photobiological safety standard<span>(2).<\/span><span> Some of these products fall into higher Risk Groups than certain traditional lighting systems which are still available to the general public.<br \/>\nIn this context, ANSES recommends that only LEDs belonging to Risk Groups similar to those of traditional lighting systems be accessible to the general public, with higher-risk lighting systems being reserved for professional use under conditions in which it is possible to guarantee the safety of workers.<br \/>\nFurthermore, ANSES emphasises the need to reduce the perceived luminous intensity, in order to mitigate the risk of glare.<br \/>\nThe agency also recommends avoiding the use of light sources with a strong blue component in places frequented by children.<br \/>\nLastly, ANSES has made various recommendations concerning consumer information, modifications to and implementation of the standards in force and the need for further knowledge of health issues surrounding artificial lighting.<\/span><\/p>\n<p><span><strong>\u00dcbersetzung in Deutsch (nicht autorisiert)<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Heute ver\u00f6ffentlicht ANSES, Agentur f\u00fcr Nahrungs-, Umwelt- und Arbeitssicherheit, ihre Expertise zu gesundheitlichen Problemen um Beleuchtungseinrichtungen mit LEDs (light emitting diodes); eine vergleichbare Studie ist noch nie durchgef\u00fchrt worden. Wegen ihres geringen Energieverbrauchs und ihrer hohen Effizienz stehen Beleuchtungssysteme auf der Basis von LEDs bei energiesparenden Anwendungen in der vordersten Reihe und eignen sich sehr f\u00fcr die Energiesparpolitik. Allerdings wurden Risiken bez\u00fcglich der Anwendung von bestimmten LED-Lichtquellen aufgedeckt, woraus sich potenzielle Gesundheitsprobleme f\u00fcr die allgemeine Bev\u00f6lkerung und f\u00fcr die Arbeitnehmer ergeben.<br \/>\nEine grunds\u00e4tzlich ma\u00dfgebliche Eigenschaft von Dioden, die f\u00fcr Beleuchtungszwecke verkauft werden, ist der hohe Anteil an Blau im emittierten Licht sowie ihre sehr hohe Leuchtdichte (\u201eHelligkeit\u201c). Die bedenklichsten Probleme, die die Agentur aufgedeckt hat, betreffen das Auge wegen der toxischen Wirkung vom blauen Licht und die Gefahr von Blendung.<br \/>\nDas blaue Licht, das zur Erzeugung vom wei\u00dfen Licht bei den LEDs ben\u00f6tigt wird, verursacht eine toxische Belastung der Netzhaut. Kinder sind dieser Gefahr in besonderem Ma\u00dfe ausgesetzt, weil sich ihre Augenlinsen noch in der Entwicklung befinden und das Licht nicht effizient filtern k\u00f6nnen.<br \/>\nDiese neuen Lichtsysteme k\u00f6nnen \u201eLichtintensit\u00e4ten\u201c entwickeln, die \u00fcblichen Beleuchtungssysteme um den Faktor 1000 \u00fcbertreffen k\u00f6nnen, und dadurch eine Blendungsgefahr bedingen. Das streng gerichtete Licht, das sie erzeugen, sowie die Qualit\u00e4t des erzeugten Lichts kann visuelle Unbehaglichkeit verursachen.<br \/>\nAls Teil der Expertise hat ANSES mehrere Pionierprojekte zur Bewertung der Risiken dieser neuen Lichtsysteme auf der Basis der Europ\u00e4ischen Richtlinie zum Schutz der Arbeitnehmer vor Gef\u00e4hrdungen durch k\u00fcnstliche optische Strahlung (in Deutschland \u201eVerordnung zum Schutz der Besch\u00e4ftigten vor Gef\u00e4hrdungen durch k\u00fcnstliche optische Strahlung\u201c, Anm.d.\u00dc.) durchgef\u00fchrt. Bestimmte Produkte fallen in h\u00f6here Risikogruppen als traditionelle Beleuchtungssysteme, die allgemein erh\u00e4ltlich sind.<br \/>\nIn diesem Zusammenhang empfiehlt ANSES nur die Nutzung von LEDs mit \u00e4hnlichen Risikogruppen wie traditionelle Lichtsysteme in \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Bereichen, w\u00e4hrend Systeme mit h\u00f6heren Risiken nur in Arbeitsumgebungen eingesetzt werden sollten, wo die Umgebungsbedingungen den Schutz von Arbeitnehmern gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen.<br \/>\nWeiterhin unterstreicht ANSES den Bedarf an Reduzierung der empfundenen Lichtintensit\u00e4t zur Reduzierung der Blendgefahr.<br \/>\nDie Agentur empfiehlt auch einen Verzicht auf Lichtquellen mit einem starken Anteil an Blau in Orten, die Kinder aufsuchen.<br \/>\nUnd zuletzt hat ANSES verschiedene Empfehlungen herausgegeben die die Verbraucherinformation, die \u00c4nderung von existierenden Normen bzw. Einf\u00fchrung neuer Normen, und den Bedarf an weiterf\u00fchrender Information bez\u00fcglich Gesundheitsaspekte um die k\u00fcnstliche Beleuchtung betreffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das LED gilt als Hoffnungstr\u00e4ger der Beleuchtungstechnik. Dessen Karriere begann einst als Leuchtdiode an Ger\u00e4ten, deren Betriebszustand angezeigt werden sollte. Mittlerweile gibt es B\u00fcroh\u00e4user, die vollst\u00e4ndig mit LED beleuchtet sind. Am 25. 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