{"id":525,"date":"2009-07-23T22:45:34","date_gmt":"2009-07-23T20:45:34","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/?p=525"},"modified":"2009-10-24T23:12:37","modified_gmt":"2009-10-24T21:12:37","slug":"uberlegungen-zu-einem-neuen-lighting-code","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=525","title":{"rendered":"\u00dcBERLEGUNGEN ZU EINEM NEUEN &#8222;LIGHTING CODE&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Ausgangspunkt jeder \u00dcberlegung ist ein geeignetes Wahrnehmungsmodell.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Durch Sinneseindr\u00fccke und -erfahrungen aus dem Ambiente wird der Mensch\u00a0<strong>k\u00f6rperlich<\/strong> und\u00a0<strong>geistig<\/strong> gepr\u00e4gt. Das Ergebnis dieser Pr\u00e4gung bezeichnet man als seine\u00a0<strong>Pers\u00f6nlichkeit<\/strong>. So entsteht im Laufe des Lebens die &#8222;Sicht der Welt&#8220; jedes einzelnen Menschen. Sie bildet dann die Grundlage f\u00fcr sein Handeln und Verhalten. Das Formen der Wahrnehmung ist ein lebenslanger Proze\u00df.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/einfluesse.gif\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-526\" style=\"border: 1px solid black; margin-top: 2px; margin-bottom: 2px;\" title=\"einfluesse\" src=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/einfluesse.gif\" alt=\"einfluesse\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>Die pr\u00e4genden Faktoren des Ambientes sind die Gesellschaft und deren Kultur, die Geographie des Ortes, dessen Klima, Fauna und Flora sowie das durch den Menschen gestaltete Ambiente wie z. B. die Architektur und Landschaft.<\/p>\n<p>Bestimmend f\u00fcr seine Vorstellung \u00fcber das Licht sind besonders der st\u00e4ndige Wechsel von Tag und Nacht, von Sommer und Winter sowie die spezifischen Eigenschaften des Sonnenlichtes. Das Sonnenlicht jedes Ortes wird ganz wesentlich durch die geographische Breite und Klimazone bestimmt. Die Pr\u00e4gung beim Menschen zeigt sich in seinem Biorhythmus. Die Pr\u00e4gung eines Menschen legt die Kausalbeziehung zwischen Ambiente und seinem Verhalten fest.<\/p>\n<p>Neben diesen allgemeinen Faktoren, die f\u00fcr alle Menschen einer bestimmten Kultur und Gesellschaft gelten, sind auch individuelle, pers\u00f6nliche Faktoren bestimmend wie der Einflu\u00df der Familie und die Erziehung und Ausbildung, die jeder Mensch genossen hat. Auch die Stellung in der Gesellschaft und die der Eltern beeinflussen Pers\u00f6nlichkeit, Charakter und Seele.<\/p>\n<p>In der Entwicklung eines jeden Menschen werden zuerst die Dinge gelernt, die elementar wichtig f\u00fcr das \u00dcberleben in einem Ambiente sind. So lernt man in den ersten drei Jahren alle Voraussetzungen f\u00fcr ein sicheres Bewegen in der Umwelt. Dazu sind neben den motorischen Voraussetzungen Gleichgewichtsgef\u00fchl und Koordination notwendig und besonders das Erkennen des Raumes, seiner Dimensionen und das Verhalten sowie die Eigenschaften der K\u00f6rper und Gegenst\u00e4nde (die Gesetze der Wahrnehmungskonstanz).<\/p>\n<p>Besonders wichtig ist das Erlernen der Sprache, um eine differenzierte Kommunikation mit den Mitmenschen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Mit Erreichen des 6. Lebensjahres sind die wesentlichen Eigenschaften der menschlichen Wahrnehmung geformt. Im weiteren wird die Wahrnehmung verfeinert und vertieft. Im Alter von 6 Jahren\u00a0 sind die wesentlichen Bewertungsma\u00dfst\u00e4be f\u00fcr Licht festgelegt, und sie sind gepr\u00e4gt durch die Erfahrung mit dem allgegenw\u00e4rtigen Sonnenlicht. Besonders die Wahrnehmung von Raum und Zeit ist fast ausschlie\u00dflich durch die Wahrnehmungserfahrung mit dem Sonnenlicht bestimmt.<\/p>\n<p><strong>Die aktuellen Sinneseindr\u00fccke aus dem Ambiente und die im Leben gemachten Wahrnehmungserfahrungen bestimmen das Verhalten und Agieren der Menschen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Handeln.gif\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-527\" style=\"border: 1px solid black; margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;\" title=\"Handeln\" src=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Handeln.gif\" alt=\"Handeln\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p>Besonders das Kurzzeitged\u00e4chtnis (Sekunden und Minuten) ber\u00fccksichtigt kurz vorher gemachte Wahr\u00adnehmungserfahrungen und wirkt sich so ebenfalls auf das Verhalten und Handeln des Menschen aus. Dies bedeutet, da\u00df selbst Sinneseindr\u00fccke, die vor wenigen Sekunden oder Minuten gemacht wurden, die Wahrnehmung ver\u00e4ndern k\u00f6nnen und damit das Reagieren auf neue Sinnesreize.<\/p>\n<p>Diese Eigenschaft der Wahrnehmung hat ganz erheblichen Einflu\u00df auf Experimente mit menschlichen Versuchspersonen. Man kann davon ausgehen, da\u00df jede Versuchsperson am Ende eines Versuches, unabh\u00e4ngig davon wie kurz oder lang er ist, eine andere Wahrnehmung hat als zu Beginn. Daher ist die Forschungsmethodik der Naturwissenschaften (Determinismus) auf den Menschen nicht anwendbar. Lediglich Eigenschaften der Sinnesorgane wie z. B. die Hell- und Kontrastempfindlichkeit sowie Eigenschaften, die \u00fcber l\u00e4ngere Zeit konstant sind, sind dieser Forschungsmethode zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p>Die Wahrnehmungserfahrungen des Menschen bildet die Grundlage f\u00fcr die Bed\u00fcrfnisse und W\u00fcnsche, die ein Mensch an ein angenehmes und lebenswertes Ambiente stellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Schalenmodelskaliert.gif\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-528\" style=\"border: 1px solid black; margin-top: 3px; margin-bottom: 3px;\" title=\"Schalenmodelskaliert\" src=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Schalenmodelskaliert.gif\" alt=\"Schalenmodelskaliert\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p>Aus diesen Wahrnehmungserfahrungen leiten sich die Forderungen an die Gestaltung von Ambiente und Licht ab. Die sogenannten\u00a0<a href=\"http:\/\/onhover.hover.in\/hoverlet\/hover.in\/relatedflickr\/HUMAN NEEDS\">HUMAN NEEDS<\/a> sind daher Bed\u00fcrfnisse, die f\u00fcr das Wohlbefinden von K\u00f6rper und Geist jedes Menschen notwendig sind.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlicher Wunsch nach<\/p>\n<p><strong>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Orientierung in Raum und Zeit (Genius loci, Kultur, Tradition, Zeitgeist, Biorhythmus)<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong>Jeder Mensch erwartet ein solches Ambiente wie das, das ihn k\u00f6rperlich und geistig gepr\u00e4gt hat. Ein solches ist ihm vertraut, und er f\u00fchlt sich darin sicher und wohl. Selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcnscht er sich nur die Seiten des Ambientes, die er als angenehm erfahren hat. Beim Licht bedeutet dies, da\u00df er sich im Wesentlichen das Tageslicht vorstellt und dabei besonders den stetigen Rhythmus von Tag und Nacht sowie Jahreszeiten und Wetter. Dieser Rhythmus hat den Menschen auch k\u00f6rperlich gepr\u00e4gt, so da\u00df auf vielerlei Weise sein K\u00f6rper und seine Wahrnehmung von diesem Rhythmus abh\u00e4ngen und ein Abweichen davon zu erheblichen gesundheitlichen Sch\u00e4den f\u00fchren kann. Das hei\u00dft, der Mensch ist zum einen auf den zeitlichen Ablauf des Tageslichtes und zum anderen auf eine ausreichende Dosis des Sonnenlichtes angewiesen (Biorhythmus, zirkadiane Rhythmik, SAD, Melatonin, Vitamin D). Selbstverst\u00e4ndlich mu\u00df er nicht nur k\u00f6rperlich, sondern auch psychologisch (geistig) mit der vorgenannten Rhythmik (Ausblick aus Fenstern und Oberlichtern) verbunden sein.<\/p>\n<p>Vorstellung \u00fcber Funktionalit\u00e4t, \u00c4sthetik usw.<\/p>\n<p><strong>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Privatheit und Kommunikation <\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong>Da der Mensch besonders durch seine sozialen Kontakte und seine Gruppenzugeh\u00f6rigkeit zu dem geworden ist, was wir heute als typische Eigenschaft des Homo Sapiens ansehen, ist er auf Kommunikation mit seinen Mitmenschen angewiesen. Diese Kommunikation bewegt sich haupts\u00e4chlich auf der Ebene der Sprachverst\u00e4ndigung von Angesicht zu Angesicht. Au\u00dferdem mu\u00df auch respektiert werden, da\u00df er nicht zu jeder Zeit den Wunsch nach Kommunikation mit Mitmenschen hat, sondern sich ab und zu zur eigenen Besinnung und Erholung zur\u00fcckziehen m\u00f6chte (Privatheit).<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Information und Aufkl\u00e4rung (Vertrautheit)<\/strong><\/p>\n<p><strong> <\/strong>Wenn der Mensch in ein neues, nicht bekanntes Ambiente kommt oder ein ihm vertrautes Ambiente sich im Vergleich zu seiner Erfahrung erheblich ver\u00e4ndert hat, so bedarf es einer Information \u00fcber die Ver\u00e4nderungen bzw. die notwendigen Konsequenzen im Vergleich zu einem vertrauten Ambiente. Falls dieses Bed\u00fcrfnis entsprechend der Bedeutung nicht unmittelbar erf\u00fcllt wird, kann es zu erheblicher Verunsicherung, Angst bis hin zur Panik f\u00fchren.<\/p>\n<p><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Abwechslung und \u00dcberraschung (keine Monotonie)<\/strong><\/p>\n<p>Alle Sinnesreize, auch die auff\u00e4lligen und st\u00f6renden, verlieren mit der Zeit ihre Wirkung, wenn sie sich in regelm\u00e4\u00dfiger Folge wiederholen. Diese Eigenschaft der Wahrnehmung ist notwendig, um nicht durch Reiz\u00fcberflutung die weitere\u00a0 Wahrnehmungsf\u00e4higkeit zu blockieren. Deshalb w\u00fcnscht der Mensch in gewissen Abst\u00e4nden Abwechslung in seinem gewohnten Ambiente.<\/p>\n<p>Da die Einflu\u00dffaktoren, die die Qualit\u00e4t von Ambiente und Licht bestimmen, sehr vielf\u00e4ltig sind, ist es f\u00fcr die Erarbeitung eines Lighting Codes notwendig, die <strong>wesentlichen<\/strong> Einflu\u00dffaktoren zu ber\u00fccksichtigen. Au\u00dferdem m\u00fcssen die Einflu\u00dffaktoren gew\u00e4hlt werden, die die &#8222;richtige&#8220; Beziehung zwischen dem wahrgenommenen Ambiente und dem Weltbild des Nutzers herstellen.<\/p>\n<p>Die &#8222;Richtigkeit&#8220; der Einflu\u00dffaktoren kann auf viererlei Weise \u00fcberpr\u00fcft werden. Dabei ist unter \u00dcberpr\u00fcfung zu verstehen, da\u00df die Einflu\u00dfgr\u00f6\u00dfen und ihre Beziehung zur Lichtqualit\u00e4t auf Widerspruchsfreiheit mit den durch die Wahrnehmung feststellbaren Beziehungen zu \u00fcberpr\u00fcfen sind. Die f\u00fcr die Einflu\u00dfgr\u00f6\u00dfen gew\u00e4hlten <strong>sprachlichen Begriffe<\/strong> m\u00fcssen<\/p>\n<p>1.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die &#8222;richtige&#8220; Semantik,<\/p>\n<p>2.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die &#8222;richtige&#8220; Kausalit\u00e4t<\/p>\n<p>haben. Dies hei\u00dft, da\u00df sie eine in der Umgangssprache allgemein verbindliche und f\u00fcr jeden Menschen wahrnehmbare Bedeutung haben und ihre Beziehung zur Lichtqualit\u00e4t f\u00fcr jeden Menschen durch seine Wahrnehmung nachvollziehbar ist.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem m\u00fcssen die Einflu\u00dfgr\u00f6\u00dfen<\/p>\n<p>3.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 unabh\u00e4ngig voneinander und<\/p>\n<p>4.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 vollst\u00e4ndig<\/p>\n<p>sein. Letzteres ist besonders bei der Multifaktoranalyse zu ber\u00fccksichtigen. Die Multifaktoranalyse liefert keine Kausalit\u00e4ts\u00fcberpr\u00fcfung und daher m\u00fcssen besonders 1. und 2.\u00a0 durch sorgf\u00e4ltige \u00dcberpr\u00fcfung der Widerspruchsfreiheit sichergestellt sein. Bei jeder Art von Untersuchung (Feld ebenso wie Labor) mu\u00df zun\u00e4chst einmal ein Modell erstellt werden, welches die Abh\u00e4ngigkeit der Einflu\u00dffaktoren zur Lichtqualit\u00e4t widerspruchsfrei wiedergibt und bei dem die Einflu\u00dffaktoren die o. g. vier Bedingungen erf\u00fcllen. Erst dann kann durch geeignete Befragungsverfahren eine Skalierung der Abh\u00e4ngigkeit durchgef\u00fchrt werden. Die Auswertung eines umfangreichen Datenmaterials ohne das Wissen der richtigen Abh\u00e4ngigkeiten (Kausalit\u00e4t) der Gr\u00f6\u00dfen untereinander f\u00fchrt leicht zu Fehlinterpretationen der Versuchsergebnisse. D. h., man mu\u00df die richtigen kausalen Beziehungen <span style=\"text-decoration: underline;\">vor<\/span> Versuchsbeginn kennen.<\/p>\n<p>Die o. g. Voraussetzungen werden durch Gr\u00f6\u00dfen, die der Wahrnehmung zug\u00e4nglich sind, erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Wahrnehmungsgr\u00f6\u00dfen beschreiben das Ambiente aus der Sicht des Betrachters, w\u00e4hrend alle Gr\u00f6\u00dfen wie z. B. photometrische und physikalische es aus der Position der dritten Person beschreiben. Die beiden Beschreibungen k\u00f6nnen sich zum Teil erheblich unterscheiden und dadurch kommt es zu Fehlentscheidungen. Die Ich-Position ist die Grundlage aller Entscheidungen f\u00fcr den Menschen. Nur in besonderen F\u00e4llen sind die Schl\u00fcsse aus den beiden Positionen identisch. Wenn wir Lichtqualit\u00e4t f\u00fcr den Nutzer formulieren wollen, so d\u00fcrfen wir auch nur Gr\u00f6\u00dfen benutzen, die aus seiner Perspektive wahrgenommen werden k\u00f6nnen und damit die Grundlage f\u00fcr seine Entscheidungen bilden.<\/p>\n<p>Gegen alle der obigen Voraussetzungen versto\u00dfen die in den bisher existierenden\u00a0 Lighting <a href=\"ttp:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Handeln1.gif\">Codes<\/a> benutzten Gr\u00f6\u00dfen. Photometrische und physikalische Gr\u00f6\u00dfen sind &#8222;per definitionem&#8220; nicht <span style=\"text-decoration: underline;\">unab\u00adh\u00e4ngig<\/span> und daher f\u00fcr eine Beschreibung der Lichtqualit\u00e4t nicht geeignet.<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse;\" border=\"0\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody><\/tbody>\n<\/table>\n<table border=\"2\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" width=\"90%\" align=\"center\" bgcolor=\"#ffffff\" bordercolor=\"#000000\">\n<tbody>\n<tr align=\"center\" valign=\"middle\">\n<td colspan=\"5\" height=\"30\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; font-size: x-small;\"><strong>ALLGEMEINE UND SPEZIELLE ANFORDERUNGEN AN DAS AMBIENTE<\/strong> .<br \/>\nLICHT IST ALS TEIL DES AMBIENTES ZU VERSTEHEN<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"center\" valign=\"middle\">\n<td colspan=\"5\" height=\"5\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; font-size: x-small;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/images\/shim.gif\" border=\"0\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"5\" \/><\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr align=\"center\" valign=\"middle\">\n<td height=\"70\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; font-size: x-small;\"><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Human-Needs1.pdf\" target=\"_blank\">HUMAN NEEDS<\/a><\/span><\/span><\/strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-size: xx-small;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span><\/span><\/td>\n<td height=\"70\" bgcolor=\"#99ffff\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; color: #000099; font-size: x-small;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/GebotederLichtgestaltung.pdf\" target=\"_blank\">GEM\u00c4SS<br \/>\n8 GEBOTEN GUTER LICHTGESTALTUNG<\/a><\/span><\/strong><\/td>\n<td height=\"70\" bgcolor=\"#99ff99\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; color: #009900; font-size: x-small;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/HeinrichsListe.pdf\" target=\"_blank\">GEM\u00c4SS<br \/>\nHUMAN NEEDS<\/a><\/span><\/strong><\/td>\n<td height=\"70\" bgcolor=\"#ffffcc\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; color: #ff9900; font-size: x-small;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/IESNA-LISTE.pdf\" target=\"_blank\">GEM\u00c4SS<br \/>\nDESIGN ISSUES DES IES LIGHTING CODE<\/a><\/span><\/strong><\/td>\n<td height=\"70\" bgcolor=\"#ffcccc\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif; color: #ff0000; font-size: x-small;\"><a href=\"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/DIN-LISTE.pdf\" target=\"_blank\">GEM\u00c4SS<br \/>\nDIN 5034 UND 5035<\/a><\/p>\n<p><\/span><\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Im IES-Code haben Wirtschaftlichkeit, Kosten, Maintenance sowie Visibility keine kausale Beziehung zur Lichtqualit\u00e4t. Die DIN 5034 und 5035 enthalten ebenfalls die falsche Kausalit\u00e4t, weil gutes Licht nicht nur durch gute Erkennbarkeit gekennzeichnet ist. Falls wir bei einem Lighting Code obige Aspekte nicht beachten, wird es weiterhin eine zweigeteilte Lichtwelt geben; hier Techniker &#8211; dort Gestalter.<\/p>\n<p>Ein Lighting Code mu\u00df<\/p>\n<p><strong>das sch\u00f6ne und das Arbeitslicht, das nat\u00fcrliche und das k\u00fcnstliche Licht sowie die Einfl\u00fcsse auf K\u00f6rper und Geist ber\u00fccksichtigen, d. h. er mu\u00df die physiologischen, psychologischen und emotionalen Wirkungen des Lichtes beinhalten.<\/strong><\/p>\n<p><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgangspunkt jeder \u00dcberlegung ist ein geeignetes Wahrnehmungsmodell. Durch Sinneseindr\u00fccke und -erfahrungen aus dem Ambiente wird der Mensch\u00a0k\u00f6rperlich und\u00a0geistig gepr\u00e4gt. Das Ergebnis dieser Pr\u00e4gung bezeichnet man als seine\u00a0Pers\u00f6nlichkeit. So entsteht im Laufe des Lebens die &#8222;Sicht der Welt&#8220; jedes einzelnen Menschen. Sie <a href=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=525\"> Read more&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12,17],"tags":[98,100,102,104,107,113,198,217],"class_list":["post-525","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-qualitas","category-lighting-code","tag-arbeit","tag-architektur","tag-cen","tag-cyberlux","tag-ges","tag-licht","tag-lichtqualitat","tag-daylight"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/525","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=525"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/525\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":873,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/525\/revisions\/873"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=525"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=525"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=525"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}