{"id":364,"date":"2009-07-21T21:51:17","date_gmt":"2009-07-21T19:51:17","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/?p=364"},"modified":"2020-11-28T13:30:43","modified_gmt":"2020-11-28T11:30:43","slug":"tageslicht-und-ergonomie-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=364","title":{"rendered":"Tageslicht und Ergonomie &#8211; Oberlichter"},"content":{"rendered":"<h3>Autor<\/h3>\n<h2><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Ahmet und Gisela Cakir<\/span><\/strong><\/span><\/span><\/h2>\n<h3>Kurzfassung<\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Dieser Beitrag stellt eine Kurzfassung des Projektberichts &#8222;Licht und Ergonomie&#8220; im Rahmen des Projekts Tageslicht nutzen dar. Der vollst\u00e4ndige Bericht ist als pdf-Datei verf\u00fcgbar. Der Teilbericht zur Nutzung des Tageslichts in der Architektur von Prof. V. Schultz erhalten Sie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/science\/architektur\/schultz\/frameset.htm\" target=\"mainframe3\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> und der Teilbericht zur Tageslichttechnik allgemein (Martin Kischkoweit-Lopin und Tim Stapelfeld) wird in K\u00fcrze erscheinen.<br \/>\nIn diesem Artikel werden medizinische Erkenntnisse \u00fcber den Einfluss des Lichts auf den Menschen sowie Beitr\u00e4ge der Tageslichtbeleuchtung zur Sehleistung behandelt. Es wird gezeigt, warum die Tageslichtbeleuchtung mit Oberlichtern i.d.R. k\u00fcnstlicher Beleuchtung auch hinsichtlich der Sehleistung weit \u00fcberlegen ist. Hinzu kommt, dass das nat\u00fcrliche Licht durch seine Dynamik eine im wahrsten Sinne des Wortes vitale Funktion f\u00fcr den Menschen spielt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Im Rahmen des Projektes &#8222;Tageslicht&#8220; wurde bewiesen, dass die Gesundheit \u00fcber das fr\u00fcher bekannte und vorstellbare Ma\u00df hinaus vom Licht beeinflusst wird. Es wurde aber auch gezeigt, dass viele Probleme, die man mit der k\u00fcnstlichen Beleuchtung assoziiert, eigentlich durch einen Mangel an Tageslicht verursacht <\/span><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><strong><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><a href=\"https:\/\/www.fvlr.de\/downloads\/Lichtergo1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gesamtbeitrag als PDF (Achtung: 800 KB)<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<h3>Beitrag<\/h3>\n<h4><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><span style=\"color: #ff0000;\">Hell ist nur der lichte Tag<\/span><br \/>\n<\/span><\/h4>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Die Ergonomie weist zum einen direkte Bez\u00fcge zu Licht und Beleuchtung auf und zum anderen mittelbare \u00fcber das Sehen. Der direkte Bezug besteht zum Beispiel darin, dass das zum Arbeiten ben\u00f6tigte Licht auch unangenehme Nebenwirkungen wie Blendung oder W\u00e4rmestrahlung mit sich bringen kann, die beseitigt oder zumindest begrenzt werden m\u00fcssen. Der mittelbare Bezug \u00fcber das Sehen l\u00e4sst sich z.B. damit erkl\u00e4ren, dass bestimmte Aufgaben nur bei geeignetem Licht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen. Auch lassen sich beispielsweise bestimmte Arbeitsunf\u00e4lle auf mangelhafte Beleuchtung zur\u00fcckf\u00fchren.<br \/>\nBei einer ganzheitlichen Betrachtungsweise der ergonomisch relevanten Aspekte der Arbeit werden vier Grundfaktoren in gegenseitiger Abh\u00e4ngigkeit behandelt. Vorbild f\u00fcr diese Grundfaktoren ist das magische Viereck, das in der Wirtschaftspolitik gebr\u00e4uchlich ist. Diese Faktoren sind:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Menschliche Leistungsf\u00e4higkeit<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Zuverl\u00e4ssigkeit<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Arbeitssicherheit<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Wirtschaftlichkeit<br \/>\n<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Magic_Diamond.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-962\" title=\"Magic_Diamond\" src=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Magic_Diamond.png\" alt=\"Magic_Diamond\" width=\"600\" height=\"347\" srcset=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Magic_Diamond.png 600w, http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Magic_Diamond-300x173.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">In allen vier Punkten l\u00e4sst sich ein Einfluss der Beleuchtung nachweisen, positiv oder negativ.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><br \/>\nMedizinische Lichtblicke<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">In den letzten Jahren haben sich Humanbiologie, Allgemeinmedizin und Psychologie zunehmend mit den Auswirkungen von Licht auf den Menschen befasst. Auf Grund der Wechselwirkungen zwischen dem Arbeits- und Privatleben werden diese Bereiche gemeinsam in der Ergonomie betrachtet.<\/span><\/p>\n<p>Im Rahmen des Projektes &#8222;Tageslicht&#8220; wird bewiesen, dass die Gesundheit \u00fcber das fr\u00fcher bekannte und vorstellbare Ma\u00df hinaus vom Licht beeinflusst wird.<\/p>\n<p>So ist k\u00fcnstliche Beleuchtung von Arbeitsst\u00e4tten eine der wichtigsten Ursachen des so genannten Sick Building Syndroms, w\u00e4hrend die nat\u00fcrliche Beleuchtung die Gesundheit auch dann positiv beeinflusst, wenn sie bei falscher Planung auftretende un\u00fcbersehbare St\u00f6rungen wie W\u00e4rmeeintritt oder Blendung verursacht. Menschen, die unter ung\u00fcnstigen Lichtverh\u00e4ltnissen arbeiten, f\u00fchlen sich demnach eher erm\u00fcdet, haben mehr Kopfschmerzen oder leiden h\u00e4ufiger unter Konzentrationsschw\u00e4che. Je weiter der Arbeitsplatz im Rauminnern und damit von Seitenfenstern entfernt liegt, desto st\u00e4rker fallen die Beschwerden aus.<\/p>\n<p>Winterdepressionen entstehen ebenso infolge Lichtmangels. Die Erkrankung ist keine Ausnahmeerscheinung. Betroffen sind sch\u00e4tzungsweise etwa ein Viertel der Bev\u00f6lkerung Mittel- und Nordeuropas. Winterdepressionen lassen sich erfolgreich mit nat\u00fcrlichem Licht therapieren. Daher kann man auch im Umkehrschluss davon ausgehen, dass unterbliebene positive Auswirkungen des nat\u00fcrlichen Lichts auf den menschlichen K\u00f6rper zu Erkrankungen f\u00fchren k\u00f6nnen. Die Historie der Rachitis und ihre Abh\u00e4ngigkeit vom Licht ist ein weiteres Beispiel.<\/p>\n<p>Derzeit wird dar\u00fcber hinaus die Wirkung auf die Entstehung von Brust-, Dickdarm- und Prostatakrebs diskutiert, bei denen eine geographische Abh\u00e4ngigkeit festgestellt wurde. So ist beispielsweise nachgewiesen worden, dass die \u00dcberlebensrate bei Brustkrebs dort h\u00f6her ist, wo mehr Sonnenlicht auf den Menschen einwirkt.<\/p>\n<p>Eine zweite Auswirkung betrifft die Melatoninproduktion des K\u00f6rpers, die durch Lichteinwirkung beeinflusst wird. Das Hormon Melatonin steuert den Wach-Schlaf-Rhythmus. K\u00fcnstliche Beleuchtung kann die nat\u00fcrliche Melatoninproduktion behindern, wenn sie in den Dunkelstunden genutzt wird. Dieser Effekt wiederum bewirkt eine Minderung der \u00d6strogenproduktion bei Frauen, was eine Erh\u00f6hung des Brustkrebsrisikos nach sich zieht.<\/p>\n<p>Diesbez\u00fcgliche Wirkungen des Lichts stehen derzeit im Mittelpunkt des Interesses in der (Arbeits-)Medizin. Die noch vor wenigen Jahrzehnten von Arbeitsmedizinern vertretene Ansicht, dass der Ausschluss von Tageslicht keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit haben k\u00f6nne, wird heute ebenso wenig Geh\u00f6r finden, wie die Behauptung, man k\u00f6nne mit k\u00fcnstlichen Lichtquellen tageslicht\u00e4hnliche Situationen schaffen. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass die medizinische Forschung noch weitere Erkenntnisse \u00fcber die positive Wirkung des nat\u00fcrlichen Lichts zu Tage f\u00f6rdern wird.<\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><br \/>\nTageslicht verbessert die Sehleistung<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Die Sehleistung ist eine nicht hinreichend genau festgelegte Gr\u00f6\u00dfe. In der Lichttechnik wird darunter in der Regel das Erkennen von Formen bzw. Kontrasten verstanden. Die hierzu n\u00f6tigen Leistungen des visuellen Systems sind u.a. Sehsch\u00e4rfe, Unterschiedsempfindlichkeit, Formempfindlichkeit, Wahrnehmungsgeschwindigkeit und die Anpassungsgeschwindigkeit des Auges an die Entfernung. Dabei h\u00e4ngen die Leistungen des Auges in erheblichem Ma\u00dfe von dem Leuchtdichtenniveau ab, das wiederum durch die &#8222;Intensit\u00e4t&#8220; der Beleuchtung auf das Sehobjekt bestimmt wird. Daher beruhen die meisten lichttechnischen Vorgaben &#8211; so auch die Bestimmungen der Normen &#8211; auf der Beleuchtungsst\u00e4rke. Dieses Vorgehen hat mehrere Nachteile:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Die Beleuchtungsst\u00e4rke als integrale Gr\u00f6\u00dfe bestimmt die Leuchtdichte des beleuchteten Objektes nur dann, wenn dieses eben und vollkommen matt ist. Dies ist aber nicht der Normalfall in der Arbeits- und Lebensumwelt. Wenn ein Sehobjekt keine matte Oberfl\u00e4che aufweist, kann das Licht aus einer bestimmten Richtung die Wirkung des Lichts aus einer anderen mindern oder sogar zunichte machen.<\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">F\u00fcr die Berechnung der Beleuchtungsst\u00e4rke ist es unerheblich, ob das Licht aus einer gro\u00dfen Fl\u00e4che mit einer relativ geringen Leuchtdichte (z.B. Oberlicht\u00f6ffnung) einf\u00e4llt oder aus einer kleinen mit entsprechend hoher Leuchtdichte (z.B. k\u00fcnstliche Beleuchtung mit energieeffizienten modernen Lampen). Nicht so f\u00fcr den Sehvorgang: Die Gefahr einer Direkt- oder einer Reflexblendung auf beleuchteten Objekten ist bei kleinen Lichtquellen hoher Leuchtdichte ungleich gr\u00f6\u00dfer.<\/span><\/span><\/li>\n<li><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Was unter dem Begriff Sehleistung gefasst wird, umfasst z.B. nicht das Farberkennen bzw. das Formenerkennen von k\u00f6rperlichen Objekten. Daher beruht die Erh\u00f6hung der Lichtausbeute moderner Energiesparlampen auf einem physikalischen Kunstgriff. Der Effekt wird zu einem erheblichen Teil mit einer Verschlechterung der Farbwiedergabe erkauft.<br \/>\n<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Was als Sehleistung bezeichnet wird, stellt somit die Unterst\u00fctzung einiger elementarer Funktionen des Auges dar, die teilweise zu Lasten wichtiger Funktionen wie z.B. Farberkennen geht. Will man eine Tageslicht- mit einer Kunstlichtinstallation \u00fcblicher Art vergleichen, muss man allein wegen der Ber\u00fccksichtigung der Farbwidergabe-Eigenschaften die Kosten f\u00fcr das Kunstlicht etwa um 60 Prozent h\u00f6her ansetzen. Und wenn man Oberlichter mit k\u00fcnstlicher Beleuchtung im Sinne der gesamten Leistungsf\u00e4higkeit des Auges einschlie\u00dflich dem Erkennen von Formen und der Reflexblendung vergleicht, kann man in etwa ein Lux k\u00fcnstliches Licht mit zwei Lux Tageslicht gleichsetzen. \u00dcberschl\u00e4gig gerechnet, erreicht man also die gleiche Sehleistung mit der H\u00e4lfte der Beleuchtungsst\u00e4rke. Wenn man noch dazu ber\u00fccksichtigt, dass Licht immer mit einer selten erw\u00fcnschten Beigabe von W\u00e4rmestrahlung verbunden ist, die bei Tageslicht pro Lux wesentlich geringer ausf\u00e4llt (ca. ein Drittel), wird die \u00dcberlegenheit des Tageslichts noch deutlicher.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><br \/>\n<strong>Das bedeutet, dass eine Beleuchtung mit Oberlichtern allein schon auf Grund der Sehleistung einer \u00fcblichen k\u00fcnstlichen Beleuchtung \u00fcberlegen ist.<\/strong><\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\"><br \/>\nDynamik des Tageslichts<br \/>\n<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Verdana, sans-serif;\">Im Rahmen der Entstehung von Gro\u00dfraumb\u00fcros in den 70-er Jahren wurde bereits die Konstanz der Umgebungsbedingungen diskutiert. Der Mensch sollte ungest\u00f6rt von widrigen Umst\u00e4nden seiner Arbeit nachgehen k\u00f6nnen. Aus diesem Grund wurde nicht nur eine wohl temperierte Umgebung geschaffen, sondern auch eine st\u00e4ndig gleich beleuchtete. Ziel war letztlich die Erh\u00f6hung der Arbeitsleistung. Bei genauerem Hinsehen stellte man allerdings fest, das die gleichen Mittel, die Experten f\u00fcr die Rationalisierung der Arbeit einsetzten, auch bei der H\u00fchnerzucht angewendet wurden. Selbst eine fundierte und viel zitierte Publikation des Direktors des Instituts f\u00fcr Augenheilkunde der Universit\u00e4t von London, Weston, konnte zun\u00e4chst daran nicht viel \u00e4ndern. Weston schrieb 1954 \u00fcbersetzt: &#8222;<strong>Unterschiedliche Helligkeitsverteilungen, unterschiedliche Helligkeitsniveaus gelten als erm\u00fcdend und einschl\u00e4fernd. Um dies zu vermeiden, unterdr\u00fcckt man visuell stimulierende Ver\u00e4nderungen in der Umgebung. Aber Ver\u00e4nderung ist sogar mehr als die W\u00fcrze des Lebens, sie ist die unverzichtbare Bedingung bewussten Lebens<\/strong>.&#8220;<\/span><\/p>\n<p>Diese Ver\u00e4nderung der visuellen Umwelt liefert das Tageslicht ohne weiteres Zutun. W\u00e4hrend man fr\u00fcher erfolglos versucht hat, die Dynamik des Tageslichts m\u00f6glichst vollkommen zu beseitigen, versucht man heute, diese sogar k\u00fcnstlich nachzuvollziehen. Vor diesem Hintergrund noch einmal Weston: &#8222;Bef\u00fcrworter des in Mode gekommenen Helligkeits-Engineering haben empfohlen, dass ideale visuelle Bedingungen dann herrschen, wenn eine gleichf\u00f6rmige Helligkeit im Gesichtsfeld hergestellt wird. Es gibt nichts in der Physiologie, was diese Vorstellung unterst\u00fctzt. (&#8230;) <strong>Es gibt eine inh\u00e4rente Eigenschaft der modernen k\u00fcnstlichen Beleuchtung, die nicht anstrebenswert ist. Das ist ihre Konstanz &#8211; eine viel gelobte Eigenschaft, von der behauptet wird, sie begr\u00fcnde die \u00dcberlegenheit der k\u00fcnstlichen Beleuchtung gegen\u00fcber der wechselhaften nat\u00fcrlichen Beleuchtung. Jedoch, auch wenn Konstanthaltung von Bedingungen f\u00fcr einige kritische Sehaufgaben anstrebenswert ist, Konstanz ist eine nervt\u00f6tende und abstumpfende Eigenschaft der k\u00fcnstlichen Beleuchtung.<\/strong>&#8220;<\/p>\n<p>Diese Zeilen stammen aus einer der am h\u00e4ufigsten zitierten Publikationen auf dem Gebiet der Lichttechnik. Ihre Botschaft wurde aber f\u00fcr ein halbes Jahrhundert \u00fcberh\u00f6rt.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;\">\u00a9 2001 Dipl.-Ing. Gisela \u00c7akir<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor Ahmet und Gisela Cakir Kurzfassung Dieser Beitrag stellt eine Kurzfassung des Projektberichts &#8222;Licht und Ergonomie&#8220; im Rahmen des Projekts Tageslicht nutzen dar. Der vollst\u00e4ndige Bericht ist als pdf-Datei verf\u00fcgbar. Der Teilbericht zur Nutzung des Tageslichts in der Architektur von Prof. <a href=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=364\"> Read more&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[32],"tags":[98,100,102,104,107,113,118,119,120,217,124],"class_list":["post-364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tageslicht-und-ergonomie","tag-arbeit","tag-architektur","tag-cen","tag-cyberlux","tag-ges","tag-licht","tag-normen","tag-sehaufgabe","tag-sicherheit","tag-daylight","tag-uv"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=364"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1288,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/364\/revisions\/1288"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}