{"id":35,"date":"2009-07-18T22:01:54","date_gmt":"2009-07-18T20:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/?p=35"},"modified":"2009-07-18T22:01:54","modified_gmt":"2009-07-18T20:01:54","slug":"licht-und-gesundheit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=35","title":{"rendered":"Licht und Gesundheit &#8211; Einf\u00fchrung"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Forum besch\u00e4ftigt sich mit Aspekten, die sich von den medizinischen unterscheiden, obwohl es schwierig ist, physiologische, medizinische oder psychologische Wirkungen auseinander zu halten. Der Grund f\u00fcr diese Differenzierung entstammt der \u00dcberlegung, das bestimmte &#8222;Stress&#8220;faktoren, d.h. Arbeitsbelastungen, unter anderen Randbedingungen als positive Stimulanzen gelten. Eines der besten Beispiele hierf\u00fcr ist die sog. Blendung, die direkte und die Reflexblendung. W\u00e4hrend man in Arbeitsumgebungen danach trachtet, beide m\u00f6glichst gut zu eliminieren, kann der Architekt solcher Umgebungen Lichtquellen und gl\u00e4nzende Objekte absichtlich installieren, um eine stimulierende Umgebung zu realisieren. D.h., st\u00f6render Glanz auf Maschinenteilen und das Feuer von Diamanten m\u00f6gen zwar physikalisch dasselbe sein. Ihre Bedeutung kann aber vollkommen unterschiedlich sein.<br \/>\nIn manchen Umgebungen, z.B. in Verkaufsr\u00e4umen, k\u00f6nnen die gleichen physikalischen Objekte eine Stimulanz f\u00fcr manche Menschen (Kunden) und eine arge St\u00f6rung f\u00fcr andere (Verkaufspersonal) bedeuten.<\/p>\n<p>Dieses Forum wird sich haupts\u00e4chlich mit folgenden Fragen besch\u00e4ftigen:<\/p>\n<p>* Sehen und Wirkungen der Beleuchtung auf das Sehen und das Sehverm\u00f6gen<br \/>\n* Zusammenwirken medizinischer, physiologischer und psychologischer Faktoren<br \/>\n* Beleuchtung und Arbeitsschutz allgemein<\/p>\n<p>F\u00fcr etwa ein Jahrhundert, genau genommen von 1920 an, wurde das Schaffen optimaler Bedingungen f\u00fcr Sehen und Erkennen als ein positiver Beitrag zur Sicherheit und Gesundheit erachtet. Die Logik dieser \u00dcberlegung wurde niemals gepr\u00fcft, weil gute Sehbedingungen offenbar Erm\u00fcdung vermeiden helfen w\u00fcrden und eine geringere Erm\u00fcdung der Gesundheit des Arbeitnehmers zutr\u00e4glich w\u00e4re. Seinerzeit, als Arbeitsmediziner f\u00fcr ein paar Lux k\u00e4mpfen mussten, war die Logik unumstritten. Es war wahr, und es ist wahr, dass ein paar Lux mehr in einem Arbeitsbereich Unf\u00e4lle verh\u00fcten hilft und so Leben retten kann, z.B. auf Baustellen in Tunnels. Aber: Wie viele Menschen arbeiten denn in solchen Umgebungen? Heute kann &#8222;Schaffen guter Sehbedingungen&#8220; bedeuten, dass man jegliches (Fremd)Licht aus der Arbeitsumgebung verbannt, weil es die Sehleistung beim Erkennen der Information auf dem Bildschirm beeintr\u00e4chtigt. Um Farben auf dem Bildschirm korrekt erkennen zu k\u00f6nnen, versuchen Benutzer jegliche Einwirkungen der Umgebung auf den Arbeitsplatz zu unterbinden. Und sie werden von Ergonomen dahingehend beraten. Die medizinische Forschung hat aber gezeigt, dass solche Menschen in einer biologischen Finsternis arbeiten &#8211; auch wenn sie ihre Umgebung f\u00fcr glei\u00dfend hell halten! Sie ist definitiv nicht hell genug.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal in der Geschichte leistet gutes Licht f\u00fcr Sehen nicht unbedingt einen positiven Beitrag zur Gesundheit und Sicherheit der Arbeitnehmer. Den ein Jahrhundert alten Glauben zu \u00e4ndern, stellt eine wahnsinnig gro\u00dfe Aufgabe dar. Jeder Beitrag, der hier weiter f\u00fchrt, kann einen Quantensprung in der Beleuchtungstechnik ausl\u00f6sen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Forum besch\u00e4ftigt sich mit Aspekten, die sich von den medizinischen unterscheiden, obwohl es schwierig ist, physiologische, medizinische oder psychologische Wirkungen auseinander zu halten. Der Grund f\u00fcr diese Differenzierung entstammt der \u00dcberlegung, das bestimmte &#8222;Stress&#8220;faktoren, d.h. 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