{"id":202,"date":"2009-07-20T14:15:15","date_gmt":"2009-07-20T12:15:15","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/?p=202"},"modified":"2009-10-21T15:01:15","modified_gmt":"2009-10-21T13:01:15","slug":"bewertung-von-sonnenschutzeinrichtungen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=202","title":{"rendered":"Bewertung von Sonnenschutzeinrichtungen"},"content":{"rendered":"<h3>Autor<\/h3>\n<h2>Cornelia Vandahl<\/h2>\n<h3>Kurzfassung<\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Der Wunsch, im Arbeitsraum eine Sichtverbindung nach au\u00dfen zu schaffen und diesen gleichzeitig mit Tageslicht ausreichend zu beleuchten, hat vielerlei Ursachen. Zum einen sind dies wichtige Voraussetzungen f\u00fcr das Wohlbefinden, zum anderen ergeben sich daraus Einsparungen in der Energie f\u00fcr Beleuchtung und Heizung.<br \/>\nZiel ist es deshalb immer, so viel wie m\u00f6glich Tageslicht in den Innenraum zu bringen. Das kann jedoch negative Effekte, wie direkte Blendung durch die Sonne, Reflexe von Fenster- oder Wandleuchtdichten auf Bildschirmen und Aufheizung des Raumes zur Folge haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Aus den genannten Gr\u00fcnden ergibt sich die Notwendigkeit von Lichtschutzeinrichtungen. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens der BAUA wurden vergleichende Untersuchungen an &#8222;klassischen&#8220; Lichtschutzeinrichtungen durchgef\u00fchrt. Dazu geh\u00f6ren Lichtschutzfolien, senkrechte und waagerechte Lamellen und Rollos, deren prim\u00e4res Ziel nicht in der Lenkung von Tageslicht liegt.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Beitrag<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>EINLEITUNG UND THEMENSTELLUNG<\/strong><br \/>\nDer Wunsch, im Arbeitsraum eine Sichtverbindung nach au\u00dfen zu schaffen und diesen gleichzeitig mit Tageslicht ausreichend zu beleuchten, hat vielerlei Ursachen. Zum einen sind dies wichtige Voraussetzungen f\u00fcr das Wohlbefinden, zum anderen ergeben sich daraus Einsparungen in der Energie f\u00fcr Beleuchtung und Heizung. Ziel ist es deshalb immer, so viel wie m\u00f6glich Tageslicht in den Innenraum zu bringen. Das kann jedoch negative Effekte, wie direkte Blendung durch die Sonne, Reflexe von Fenster- oder Wandleuchtdichten auf Bildschirmen und Aufheizung des Raumes zur Folge haben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Aus den genannten Gr\u00fcnden ergibt sich die Notwendigkeit von Lichtschutzeinrichtungen. Im Rahmen eines Forschungsvorhabens der BAUA wurden vergleichende Untersuchungen an &#8222;klassischen&#8220; Lichtschutzeinrichtungen durchgef\u00fchrt. Dazu geh\u00f6ren Lichtschutzfolien, senkrechte und waagerechte Lamellen und Rollos, deren prim\u00e4res Ziel nicht in der Lenkung von Tageslicht liegt.<\/span><\/p>\n<p><strong>ALLGEMEINES ZUR DURCHF\u00dcHRUNG<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> In mehreren Versuchsreihen wurden Lichtschutzeinrichtungen hinsichtlich ihrer Wirkung und Anwendbarkeit charakterisiert. Hierzu wurden zun\u00e4chst Untersuchungen zu den Sehbedingungen gemacht, die zu gew\u00e4hrleisten sind. Das betrifft vor allem die Leuchtdichten, die zu Direktblendung und Reflexblendung am Bildschirm f\u00fchren k\u00f6nnen. F\u00fcr verschiedene Bildschirmklassen wurden daher Grenzleuchtdichten ermittelt. In realen B\u00fcror\u00e4umen und in einem Feldversuch wurden Messungen und Befragungen zu horizontalen, vertikalen und zylindrischen Beleuchtungsst\u00e4rken durchgef\u00fchrt. Betrachtet wurde dabei das Zusammenwirken von Tageslicht und\u00a0k\u00fcnstlicher Beleuchtung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die Befragungen von Versuchspersonen erfolgten mit Frageb\u00f6gen (Beispielskala in Abb. 1). Bestand eine ausreichend gute Korrelation zwischen den Wertungen und den lichttechnischen Me\u00dfwerten, dann konnten anhand von Regressionen R\u00fcckschl\u00fcsse auf g\u00fcnstige Werte f\u00fcr Beleuchtungsst\u00e4rken und Leuchtdichten gezogen werden. Dabei wurde die Wertung 3,5 als Mittelpunkt der Gegensatzskala (das hei\u00dft als Beginn der positiven Bewertung) in die lichttechnische Gr\u00f6\u00dfe umgerechnet. Bei den ermittelten Werten handelt es sich demzufolge um Minimal- bzw. Maximalwerte. F\u00fcr Blendwerte nach der S\u00d6LLNER-Skala wurde ein Wert von 1,5 (G\u00fcteklasse 1) als Grenzwert verwendet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>UNTERSUCHUNGEN MIT NAT\u00dcRLICHEM TAGESLICHT IM B\u00dcRORAUM<\/strong><br \/>\nIn einem realen, tageslichtbeleuchteten Raum mit Laborcharakter sollten Befragungen mit Ver-suchspersonen<br \/>\nzu folgenden Parametern durchgef\u00fchrt werden:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">1. Beleuchtungsst\u00e4rkeverteilung im Raum<br \/>\n2. Einfluss der horizontalen, vertikalen und zylindrischen Beleuchtungsst\u00e4rken auf die Raumwirkung und Blendung<br \/>\n3. Einfluss des Himmelszustandes<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">In einem Seminarraum der TU Ilmenau wurden Befragungen an 24 Versuchspersonen und lichttechnische Messungen durchgef\u00fchrt. Die Fenster des Raumes befanden sich an der S\u00fcdfassade. Die Untersuchung fand in der Zeit vom 26. August bis 21. September zwischen 9.00 Uhr und 12.00 Uhr statt (Sonnenstand 30\u00b0&#8230; 50\u00b0).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Im Versuchsraum wurde in Fenstern\u00e4he ein Arbeitsplatz mit sehr gut entspiegeltem Bildschirm eingerichtet (Abb. 2). Die Anordnung des Monitors durfte von der Versuchsperson nicht ver\u00e4ndert werden. Sie wurde bewusst so gew\u00e4hlt, dass Spiegelungen des hinteren Fensters im Monitor auftreten konnten.<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022Versuch 1: sonnig, klarer Himmel<br \/>\n\u2022Versuch 2: bedeckt<br \/>\n\u2022Versuch 3: bedeckt, mit zus\u00e4tzlicher k\u00fcnstlicher Beleuchtung, so dass die Gesamtbeleuchtungsst\u00e4rke zu Versuchsbeginn ca. 750 lx betrug<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Den gesamten Beitrag k\u00f6nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/planner\/lichtundarbeit\/vandahl\/vandahl_beitrag.pdf\" target=\"_blank\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/vandahl_beitrag.pdf\" target=\"_blank\">hier<\/a> als PDF-Datei einsehen.<\/strong><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: x-small;\">\u00a9 2002 Dr.-Ing. Cornelia Vandahl<\/span><\/p>\n<\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor Cornelia Vandahl Kurzfassung Der Wunsch, im Arbeitsraum eine Sichtverbindung nach au\u00dfen zu schaffen und diesen gleichzeitig mit Tageslicht ausreichend zu beleuchten, hat vielerlei Ursachen. 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