{"id":112,"date":"2009-07-19T16:59:12","date_gmt":"2009-07-19T14:59:12","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost:8888\/wordpress\/?p=112"},"modified":"2009-10-21T15:35:59","modified_gmt":"2009-10-21T13:35:59","slug":"licht-mehr-als-nur-sehen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=112","title":{"rendered":"Licht &#8211; Mehr als nur Sehen"},"content":{"rendered":"<h3>Autor:<\/h3>\n<h3>Mark S. Rea<\/h3>\n<h3>Kurzfassung<\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Der Beitrag gibt einen \u00dcberblick \u00fcber den Einfluss von Licht auf das circadiane System und unterstreicht die Bedeutung der Entwicklung eines Rahmenwerkes zu einer circadian-basierten Lichtbewertung. Die Quantit\u00e4t des Lichts, seine spektrale Zusammensetzung, r\u00e4umliche Verteilung und der Zeitpunkt und Dauer f\u00fcr das Sehen sind derart unterschiedlich von den Anforderungen, die sich aus circadianen Funktionsweisen ergeben, dass man k\u00fcnftig allgemeine Empfehlungen \u00fcber &#8222;gutes Licht&#8220; nach zwei Kriteriens\u00e4tzen treffen muss. Obwohl die in diesem Beitrag beschriebenen Erkenntnisse mit Sicherheit durch neue Forschungsarbeiten vertieft werden, wird der Fortschritt f\u00fcr die Gesellschaft nur gering bleiben, bis Wissenschaftler und Praktiker anfangen, die grundlegenden Eigenschaften von Licht sowohl nach den relevanten Aspekten f\u00fcr das circadiane System als auch f\u00fcr das visuelle System zu betrachten, messen, berechnen und steuern. Es ist mein tiefster Glaube, dass ein neues System f\u00fcr Photometrie auf der Basis des circadianen Systems entwickelt werden muss, und, dass wir bis zu dessen Realisierung unf\u00e4hig sein werden, Behauptungen \u00fcber &#8222;gutes Licht&#8220; in Bezug auf die menschliche Gesundheit aufzustellen.<\/span><\/p>\n<h3><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Beitrag<\/span><\/h3>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>EINLEITUNG<\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u00dcbersetzung eines Vortragsmanuskriptes, wiedergegeben mit Genehmigung des Autors (Original verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.lrc.rpi.edu\/programs\/lightHealth\/pdf\/moreThanVision.pdf\" target=\"_blank\">http:\/\/www.lrc.rpi.edu\/programs\/lightHealth\/pdf\/moreThanVision.pdf<\/a>)<\/span><\/p>\n<p>Obwohl die Themen dieses Symposiums optische Strahlung umfassen, werde ich meine Betrachtungen auf den engeren Bereich beschr\u00e4nken, der als \u201eLicht\u201c bezeichnet wird. Genauer gesagt, werde ich meine Ausf\u00fchrungen auf den Einfluss von Licht auf circadiane Funktionen begrenzen, weil ich glaube, dass wir uns an der Schwelle eines neuen Paradigmas f\u00fcr Beleuchtungstechnologien und -anwendungen befinden, da sich diese auf das Gesundheit des Menschen auswirken.<\/p>\n<p>Licht ist derzeit formal definiert als die in das Auge eintreffende optische Strahlung, die eine Sehempfindung hervorruft [1]. Es wurde ein internationales photometrisches System entwickelt und eingef\u00fchrt, um die auf das Sehen bezogenen Eigenschaften von Licht zu quantifizieren, zu messen und zu \u00fcbermitteln [2]. Gemeinsam mit dieser Photometrie haben sich m\u00e4chtige produktions- und Anwendungsindustrien entwickelt, die nahezu jeden Menschen auf dem Planeten mit praktisch nutzbaren Lichtquellen versorgen, um gedruckte Information zu lesen, selbstleuchtende Anzeigen zu betrachten, Autos zu fahren bzw. andere Verkehrsmittel zu benutzen, und unz\u00e4hlige Sportarten sowohl in R\u00e4umen als auch im Freien zu betreiben[1].<\/p>\n<p>Betrachtet man die Forschungsergebnisse der letzten 25 Jahre, glaube ich allerdings, dass wir zur unweigerlichen Schlussfolgerung kommen, dass wir die Definition von Licht erweitern m\u00fcssen, um die optische Strahlung, die \u00fcber das Auge das circadiane System beeinflusst, einzuschlie\u00dfen. In der Tat glaube ich, dass bei der Beleuchtung jetzt die aufregendste Zeit seit 100 Jahren gekommen ist, da unsere unbedachten und unreflektierten Annahmen \u00fcber \u201egutes Licht\u201c durch diese Forschungsergebnisse in Frage gestellt werden. Dies ist eine in starken Worten gefasste Feststellung, aber bedenken Sie bitte die folgenden neueren Erkenntnisse:<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022\tLicht kann Winterdepression mildern [3]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022 Licht kann die Dauer und Tiefe sowie Qualit\u00e4t von Schlaf erh\u00f6hen [4]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022 Licht kann den Schlaf-\/Wachrhythmus von Alzheimerpatienten regulieren [5]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022 Licht kann die Leistungsf\u00e4higkeit von Nacht- und Schichtarbeitern erh\u00f6hen [6,7]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022 Licht kann die Gewichtszunahme von Fr\u00fchgeborenen verbessern [8,9]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022 Die Aktivierung des circadianen Systems wird durch ein j\u00fcngst entdecktes  Wahrnehmungssystem geregelt [10,11] <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> \u2022 Licht reguliert den Melatoninpegel [12], von dem nachgewiesen wurde, dass er das Wachstum von Brustkrebs verringert   [13,14]<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u2022 Licht beeinflusst die Hirnrindenaktivit\u00e4t direkt [15]<\/span><\/p>\n<p>Die angef\u00fchrten Studien stellen nur wenige der wichtigen Forschungsergebnissen dar, die eine Antwort auf die Frage fordern: \u201eStellen wir gesundes Licht in unseren B\u00fcros, Schulen und Wohnungen zur Verf\u00fcgung?\u201c<br \/>\nManche von uns Teilnehmern dieses Symposiums befassen sich seit Jahren mit traditioneller Beleuchtung. Wir verstehen, wie Licht erzeugt, geliefert, erstellt und verkauft wird. Ich bin sicher, dass die Beitr\u00e4ge dieses Symposiums uns inspirieren werden, neue Gedanken \u00fcber Licht zu entwickeln. Im Idealfall werden wir anfangen, die aus diesen Beitr\u00e4gen gewonnenen Erkenntnisse in praktische Ideen f\u00fcr neue Lichtquellen, Leuchten und Anwendungen umzusetzen. Um bei dieser Umsetzung erfolgreich zu sein, m\u00fcssen wir jedoch die F\u00e4higkeit entwickeln, dem Licht selber mit einem v\u00f6llig neuen Verst\u00e4ndnis zu begegnen. Insbesondere m\u00fcssen wir \u00fcber eine vollkommen neue Art der Lichtmessung bzw. Photometrie nachdenken, weil die Quantit\u00e4t, das Spektrum, die r\u00e4umliche Verteilung, der Zeitpunkt und die Dauer der Lichteinwirkung f\u00fcr die circadiane Beeinflussung v\u00f6llig anders sind als die, die f\u00fcr das Sehen wichtig sind [16]. Ein Ziel dieses Vortrags ist, einen Rahmen f\u00fcr ein neues photometrisches System f\u00fcr das circadiane System zu geben, mit dessen Hilfe man Licht zur Unterst\u00fctzung menschlicher Gesundheit pr\u00e4ziser definieren und steuern kann. Ohne die Aufstellung eines solchen Systems wird es viel schwieriger sein, die bestm\u00f6glichen Beleuchtungstechnologien und -Anwendungen im Sinne menschlicher Gesundheit zu entwickeln.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Hintergrund<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Es war seit Jahren bekannt, dass der Wechsel von Lichtbestrahlung f\u00fcr die Steuerung des Tageszeit- und Jahreszeit-bezogenen Verhaltens von S\u00e4ugetieren au\u00dfer Menschen bedeutsam ist [17,18]. Jedoch wurde allgemein angenommen, dass Menschen nicht besonders empfindlich f\u00fcr wechselnde Lichteinfl\u00fcsse seien. Wie oben erw\u00e4hnt, wurde in den letzten 30 Jahren klar, dass Hell\/Dunkel-Zyklen auch viele Verhaltensweisen des Menschen steuern, einschlie\u00dflich Winterdepression [3], Schlaf-\/Wach-Rhythmen [19], K\u00f6rpertemperatur [15], Hirnaktivit\u00e4ten [15], subjektiver Wachsamkeit [20] und Leistungsf\u00e4higkeit [6, 7].<\/p>\n<p>Es gilt derzeit als gesichert, dass die Netzhaut f\u00fcr die Umsetzung der photopischen Erregung in neuronale Signale f\u00fcr das circadiane System verantwortlich ist [18, 21 \u2013 26]. Kurz ausgedr\u00fcckt, der retinohypothalamische Trakt (RHT) \u00fcbertr\u00e4gt diese neuronale Information von der Netzhaut zur \u201ebiologischen Hauptuhr\u201c in den suprachiasmatischen Nucleus (SCN) des Hypothalamus. Der SCN generiert einen endogenen Rhythmus der neuronalen Aktivit\u00e4t von (etwa) 24 Stunden Dauer. Das Hormon Melatonin wird von der Zirbeldr\u00fcse ausgesch\u00fcttet, dem Prim\u00e4renziel f\u00fcr neuronale Eingangssignale vom SCN [27]. Obwohl noch nicht alle Wirkungsweisen des Melatonin im menschlichen K\u00f6rper bekannt sind, wei\u00df man, dass der Melatoninspiegel im Blut (oder im Speichel oder Urin) der Hauptindikator f\u00fcr den Zustand der \u201ebiologischen Hauptuhr\u201c (Phaseninformation) und f\u00fcr die circadiane Einwirkung (akute Suppression) von Licht ist (s. z.B. Lewy et al. [12]). Licht ist der Prim\u00e4rerreger f\u00fcr die Steuerung, durch den SCN, Timing und Menge vom Melatonin, erzeugt in der Zirbeldr\u00fcse [28], und vermutlich auch dessen Auswirkungen auf einheitliche Verhaltensweisen wie subjektive Wachsamkeit oder Leistungsf\u00e4higkeit.<\/p>\n<p>Obwohl es klar ist, dass Licht den prim\u00e4ren Reiz f\u00fcr das circadiane System liefert, sind die f\u00fcr das circadiane System wichtigen Charakteristika des Lichts (d.h. Quantit\u00e4t, Spektrum, Verteilung, Timing und Dauer) mehrdeutig, u.a. deswegen, weil kein ernst zu nehmender Versuch unternommen worden ist, ein photometrisches System hierf\u00fcr zu schaffen. Beispielsweise war man fr\u00fcher \u00fcberzeugt, dass helles Licht notwendig war, um das circadiane System zu beeinflussen, und dies sowohl f\u00fcr die akute Melatoninsuppression in der Nacht als auch bez\u00fcglich der Phaseninformation vom SCN. \u00dcbliche Beleuchtungsst\u00e4rkeniveaus f\u00fcr B\u00fcros (500 lx), erzeugt mit Leuchtstofflampen, sind nachweislich unwirksam f\u00fcr die Melatoninsuppression [12]. In j\u00fcngerer Zeit wurde hypothetisch behauptet, dass sehr niedrige Niveaus (3,5 lx) das circadiane System beeinflussen k\u00f6nnen [29]. Es scheint sehr abwegig zu sein, dass es zu derart radikal unterschiedlichen Verallgemeinerungen \u00fcber die Menge des zur Beeinflussung des circadianen Systems erforderlichen Lichts kommen kann. Wenn man aber zwei simple Beobachtungen ber\u00fccksichtigt, wie Licht charakterisiert wird, wird es klarer, warum die Antwort auf eine so simple Frage \u201eWie viel Licht ben\u00f6tigt man zur Beeinflussung des circadianen Systems?\u201c mehrdeutig ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>Erstens, die Lichtmenge wird in dieser und in vielen anderen Studien als Beleuchtungsst\u00e4rke (lx) gemessen. Die Nutzung dieser Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die die Kennzeichnung von Licht beruht zweifelsfrei auf der breiten Verf\u00fcgbarkeit preiswerter handels\u00fcblicher Ger\u00e4te zur Beleuchtungsst\u00e4rkemessung. All diese Messger\u00e4te sind an die spektrale Hellempfindlichkeitsfunktion des Auges f\u00fcr den photopischen Bereich angepasst, die auf der spektralen Empfindlichkeitsverteilung der L- und M-Zapfen der menschlichen Netzhaut beruht. Da diese beiden Empf\u00e4nger im Wesentlichen irrelevant f\u00fcr die circadiane Phototransduktion (Signalweitergabe) sind [30, 31], werden erhebliche Abweichungen auftreten, wenn die Menge des in den Studien durch unterschiedliche Lichtquellen produzierten Lichts durch eine spektrale Empfindlichkeitsfunktion gekennzeichnet wird, die f\u00fcr das circadiane System irrelevant ist. Wie weiter unten ausf\u00fchrlicher diskutiert wird, k\u00f6nnen bei Lichtquellen, die \u00fcblicherweise f\u00fcr B\u00fcros, Schulen und Wohnr\u00e4umen genutzt werden, Fehler bei der spektralen Kennzeichnung des Lichts f\u00fcr das circadiane System in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 3:1 auftreten. In anderen Worten, bei der gleichen gemessenen Beleuchtungsst\u00e4rke kann sich die Wirkung zweier Lichtquellen auf das circadiane System um den Faktor drei unterscheiden. Bei eher exotischen Lichtquellen wie LEDs kann der Fehler \u00fcber 1000:1 liegen.<\/p>\n<p>Zweitens ist die Beleuchtungsst\u00e4rke die Lichtmenge, die auf eine Fl\u00e4che f\u00e4llt, und nicht die Quantit\u00e4t des Lichts, die auf der Netzhaut auftrifft. Je nach Aufstellung und Ausrichtung des Beleuchtungsst\u00e4rkemessger\u00e4ts, horizontal auf der Arbeitsebene oder vertikal in der N\u00e4he der Ebene der Netzhaut, kann die gleiche Menge von Licht, das von einer Lichtquelle emittiert wird, in der Messung der Beleuchtungsst\u00e4rke einen um den Faktor 30 unterschiedlichen Wert ergeben. \u00dcblicherweise werden empfohlene und gemessene Beleuchtungsst\u00e4rkeniveaus auf der horizontal ausgerichteten Arbeitsebene angegeben [1]. Naturgem\u00e4\u00df wird das Messger\u00e4t bei einer Ausrichtung in Richtung zur Decke mehr anzeigen als bei vertikalen Ausrichtung in N\u00e4he der Blickrichtung. Aber auch eine an der Blickrichtung orientierte Messung garantiert nicht notwendigerweise eine richtige Messung der Lichtmenge, die tats\u00e4chlich in das Auge eintritt. Bei gleicher Beleuchtungsst\u00e4rke kann die Lichtmenge auf der Netzhaut auf Grund pers\u00f6nlicher und Umwelt bezogener Faktoren erheblich unterschiedlich ausfallen. Beispielsweise werden unterschiedliche Reflexionsgrade von Sehobjekten im Gesichtsfeld, die optische Dichte von der Retina vorgelagerten Teile des Auges (z.B. die der Augenlinse) und die physikalischen Eigenschaften der Augenbrauen, der Nase und anderer Teile des Gesichts f\u00fcr erhebliche Diskrepanzen zwischen der tats\u00e4chlich auf der Netzhaut vorhandenen Beleuchtungsst\u00e4rke und der gemessenen Beleuchtungsst\u00e4rke sorgen [32].<\/p>\n<p>Dies sind nur zwei der vielen Quellen der Konfusion, die sich aus der nicht angemessenen Beschreibung des Reizes f\u00fcr das circadiane System ergeben, und unterstreicht die Schwierigkeiten, mit denen sich Hersteller von Lichtsystemen und Lichtplaner konfrontiert sehen, wenn sie Forschungsergebnisse im Sinne einer F\u00f6rderung der menschlichen Gesundheit umsetzen wollen. Kurz gesagt, wir m\u00fcssen alle physikalischen Charakteristika von Licht erneut bewerten, wenn wir die H\u00fcrde nehmen wollen, die sich vor der Realisierung gesunder Lichtbedingungen aufbaut.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Quantit\u00e4t <\/strong><\/span><\/p>\n<p>Die durchgezogene Kurve in Abb. 1 (linke Seite) [16] leitet sich aus dem Modell f\u00fcr relative Sehleistung (RVP) von Rea und Ouelette [33] ab und beschreibt die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Verarbeitung von alphanumerischem Text mit hohem Kontrast durch die Fovea von jungen Erwachsenen. Selbst bei Mondlicht ist die Sehleistung \u00fcber dem Schwellenwert, undh\u00f6here Beleuchtungsniveaus f\u00fchren, wie dargestellt, nur zu geringf\u00fcgigen Verbesserungen. Wie viele Studien best\u00e4tigt haben [34 &#8211; 36], liegt die Sehleistung bei in B\u00fcro \u00fcblichen Beleuchtungsst\u00e4rkeniveaus in der N\u00e4he ihres Maximums (f\u00fcr Objekte mit hohem Kontrast und Gr\u00f6\u00dfe). Abb. 1 zeigt auch, wie das Beleuchtungsniveau die Melatoninsuppression durch das circadiane System beeinflusst. Die gestrichelte Kurve rechts zeigt eine Dosis-Wirkungs-Beziehung f\u00fcr wei\u00dfes Licht (\u201eVollspektrumlicht\u201c) mit einer Expositionszeit von einer Stunde in der Nachtzeit, wo die Melatoninkonzentration \u00fcblicherweise hoch ist [37]. Mehrere Studien stimmen mit dieser Dosis-Wirkungs-Beziehung \u00fcberein [30, 38 &#8211; 43], wenn man die weiteren photometrischen Gr\u00f6\u00dfen (Spektrum, Verteilung, Timing und Dauer) einbezieht.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/l-h\/beleuchtung\/prof_rea\/pic_01.gif\" alt=\"\" width=\"453\" height=\"321\" \/><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Abb. 1 Relative Sehleistung f\u00fcr Lesematerial mit hohem Kontrast und die relative Melatoninsuppression als Funktion der Beleuchtungsst\u00e4rke auf dem Auge.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Was diese Abbildung offen legt, ist die offensichtliche Ungleichheit der Quantit\u00e4ten, die erforderlich sind, eine akzeptable Sehleistung einerseits und eine akzeptable Melatoninsuppression andererseits zu erzielen. Bei \u00fcblichen Beleuchtungsniveaus in B\u00fcros liegt die Sehleistung in der N\u00e4he ihres Maximums, w\u00e4hrend das circadiane System nur leicht beeinflusst wird, wenn \u00fcberhaupt. Eine l\u00e4ngere Exposition d\u00e4mmerigen Lichts kann m\u00f6glicherweise auch Melatonin unterdr\u00fccken und die circadiane Rhythmik verschieben [29], dies ist aber mit Sicherheit nicht der beste Weg, dem K\u00f6rper tageszeitliche Information zu signalisieren. Tats\u00e4chlich kann ein verl\u00e4ngertes schwaches Signal sogar f\u00fcr die Synchronisierung von ungleich verlaufenden biologischen Funktionen, die beeinflusst von Melatonin sind, ungeeignet sein. Bezeichnenderweise k\u00f6nnen moderne Gro\u00dfraumb\u00fcros mit gro\u00dfer Raumtiefe und geringem Zugang zu Tageslicht [44] und \u00fcblichen Beleuchtungsniveaus, die nach Energiespargesichtspunkten ausgelegt worden sind [1] wenig Anreize f\u00fcr das circadiane System geben, insbesondere in den Wintermonaten, wenn die Verf\u00fcgbarkeit von Tageslicht gering ist.. Etwa 10% der Population in den n\u00f6rdlichen Breitengraden erleben Winterdepression unterschiedlichen Grades [45] und dies kann eine direkte Folge des begrenzten Zugangs zu Licht sein, das heller ist als in modernen Geb\u00e4uden \u00fcblich.<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Spektrum<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Neueste Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass sich die spektrale Empfindlichkeit des circadianen Systems von der der Fovea sehr stark unterscheidet, die f\u00fcr den gr\u00f6\u00dften Teil der \u201eSeharbeit\u201c (z.B. Lesen) ma\u00dfgeblich ist [33, 46]. Obwohl weniger als 1% der Photorezeptoren der Netzhaut in der Fovea zu finden ist [47], besch\u00e4ftigen sich etwa 80% unseres visuellen Kortexes mit der Verarbeitung der Information, die in unserem Sehzentrum empfangen wird [47]. Die Fovea wird von L- und M-Zapfen dominiert, deren spektrale Empfindlichkeitsfunktion nahezu jedem k\u00e4uflich erwerbbaren Photometer zu Grunde liegt [2]. Abb. 2 zeigt die gro\u00dfe Abweichung zwischen der spektralen Reaktion von Photometern und der (vorl\u00e4ufigen) spektralen Empfindlichkeit des menschlichen circadianen Systems, den unabh\u00e4ngige Labors unter Nutzung von monochromatischem [41, 42] und breitbandigem Licht [30, 43] ermittelt haben. Diese Abbildung zeigt deutlich, dass Lichtquellen mit einem gro\u00dfen Anteil an kurzwelliger Strahlung (z.B. Tageslicht) bei photometrischen Messungen stark unterbewertet werden. Tabelle 1 [16] zeigt photopische und \u201ecircadiane\u201c Lichtstr\u00f6me , die f\u00fcr verschiedene kommerziell erh\u00e4ltliche Lichtquellen berechnet wurden, zusammen mit dem Verh\u00e4ltnis der circadianen Lichtstr\u00f6me zu den photopischen Lichtstr\u00f6men. Diese Verh\u00e4ltnisse zeigen in etwa den Fehler, der bei der Bestimmung der Wirkung dieser Lichtquellen gemacht wird, wenn mit einem konventionellen Photometer gemessen wird. Beispielsweise w\u00fcrde das Tageslicht f\u00fcr das circadiane System bei gleicher photometrisch gemessener Beleuchtungsst\u00e4rke 2,22 Mal (2,78 : 1,25) wirksamer sein als eine Gl\u00fchlampe. F\u00fcr konventionelle Lichtquellen mit wei\u00dfem Licht werden die Fehler selten das Verh\u00e4ltnis von 3:1 \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/l-h\/beleuchtung\/prof_rea\/pic_02.gif\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"306\" \/><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Abb. 2 Empfindlichkeitskurven f\u00fcr die photopische und skotopische Hellempfindlichkeit und das empirisch ermittelte Aktionsspektrum f\u00fcr die Melatoninsuppression.<\/span><\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" width=\"85%\" align=\"center\" bordercolor=\"#000000\">\n<tbody>\n<tr align=\"center\" valign=\"top\">\n<td width=\"30%\">\n<div><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Lichtquelle<\/span><\/strong><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Lichtausbeute<br \/>\n(photopisch)<br \/>\n(lm\/W)<\/span><\/strong><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Lichtausbeute<br \/>\n(\u201ecircadian\u201c)<br \/>\n(lm\/W) <\/span><\/strong><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Verh\u00e4ltnis der<br \/>\nLichtausbeuten<br \/>\n(circadian\/<br \/>\nphotopisch) <\/span><\/strong><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">3000 K Leuchtstoff seltene Erden<br \/>\n<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">87 (1,00)<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">149 (1,00)<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">1,00<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">4100 K Leuchtstoff seltene<br \/>\nErden<br \/>\n<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">87 (1,00)<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> 275 (1,85) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">1,85<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">7500 K Leuchtstoff seltene<br \/>\nErden<br \/>\n<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">65 (0,75) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">285 (1,91) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">2,56<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Schwefel-scandium<br \/>\nMetalldampf<br \/>\n<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">108 (1,24) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">300 (2,02)<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">1,63<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Schwefelhochdruck <\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">127 (1,46) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">115 (0,07)<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">0,53<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">LED rot (630 nm)<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> 44 (0,51) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">2 (0,02) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">0,03<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">LED gelb (590 nm) <\/span><\/td>\n<td width=\"20%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">36 (0,41) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">10 (0,07) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">0,17<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\" height=\"32\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">LED gr\u00fcn (520 nm) <\/span><\/td>\n<td width=\"20%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">25 (0,29) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">88 (0,59) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">2,06<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\" height=\"32\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">LED blau (460 nm) <\/span><\/td>\n<td width=\"20%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">11 (0,13) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">681 (4,59)<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> 36,2<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\" height=\"32\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">LED wei\u00df (460 nm +<br \/>\nLeuchtstoff)<br \/>\n<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">18 (0,21) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">90 (0,60) <\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">2,91<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"30%\" height=\"32\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Tageslicht (6500 K)<\/span><\/td>\n<td width=\"20%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> &#8211;<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">&#8211;<\/span><\/div>\n<\/td>\n<td width=\"25%\" height=\"32\">\n<div><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">2,78<\/span><\/div>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Tabelle 1: Photopische und \u201ecircadiane\u201c Lichtausbeuten (wenn anwendbar) und relative Lichtausbeuten bezogen auf eine Leuchtstofflampe mit 3000 K [16]. In der rechten Spalte ist das Verh\u00e4ltnis der relativen circadianen zur photopischen Lichtausbeuten dargestellt, ein Indikator f\u00fcr den Fehler durch die photopische Messung circadian wirksamer Gr\u00f6\u00dfen (s. Text).<\/span><\/p>\n<p>In Abb. 3 wird der Einfluss von drei unterschiedlichen wei\u00dfen Lichtquellen aus Tabelle 1 (Leuchtstofflampen mit \u00e4hnlichsten Farbtemperaturen von 3000 K, 4100 K und 7500 K) auf die relative Sehleistung und auf die Melatoninsuppression dargestellt. Es sei daran erinnert, dass die photopische Hellempfindlichkeitsfunktion die kombinierte Spektralfunktion der L- und M-Zapfen in der Fovea repr\u00e4sentiert. Da die Fovea der Sehleistung dient, kann eine einzige Kurve die relative Sehleistung [33, 46] f\u00fcr alle behandelten Spektren der Lampen repr\u00e4sentieren, wenn sie als eine Funktion der photopischen Beleuchtungsst\u00e4rke dargestellt wird. Da die L- und M-Zapfen keinen bedeutsamen Beitrag zu der spektralen Empfindlichkeit des circadianen Systems liefern [30, 31], muss die Melatoninsuppression [37] bei Darstellung als Funktion der photopischen Beleuchtungsst\u00e4rke durch drei getrennte Kurven dargestellt werden, eine f\u00fcr jede Lichtquelle.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/l-h\/beleuchtung\/prof_rea\/pic_03.gif\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"306\" \/><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Abb. 3 Relative Sehleistung und relative Melatoninsuppression durch Licht f\u00fcr drei verschiedene Leuchtstofflampen (unter der Annahme der Funktion in Abb. 2) als eine Funktion der Beleuchtungsst\u00e4rke am Auge <\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Abb. 3 zeigt, dass sich die spektralen Funktionen der im Bauwesen \u00fcblicherweise benutzten konventionellen Leuchtstofflampen in ihrem Einfluss auf die Melatoninsuppression nur wenig unterscheiden. Das ist nicht weiter \u00fcberraschend, da die spektrale Verteilung des Lichts dieser Lampen zur Optimierung ihrer visuellen Wirkung (Helligkeit, Farbe) ausgew\u00e4hlt worden sind und nicht f\u00fcr die Wirkung auf das circadiane System. Es ist zu erwarten, das neue farbige Lichtquellen entwickelt werden k\u00f6nnen mit maximaler Lichtausbeute im kurzwelligen Bereich zur Maximierung der circadianen Wirkung bzw. im langwelligen Bereich, um diese zu minimieren. Man betrachte beispielsweise ein blaues LED (460 nm im Maximum) und ein rotes LED (630 nm im Maximum), die die gleiche photopische Beleuchtungsst\u00e4rke liefern. Die relative Wirkung der zwei Quellen f\u00fcr das circadiane System unterscheidet sich ungef\u00e4hr im Verh\u00e4ltnis 1200:1! Das bedeutet, dass f\u00fcr die Entwicklung neuer Lichtquellen ein neues photometrisches System ben\u00f6tigt wird, womit deren Wirkungen auf das circadiane System angemessen beschrieben werden k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>R\u00e4umliche Verteilung<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Durch optische Brechung in der Hornhaut und der Linse des Auges und durch neuro-optische Verbesserungen durch die Retina [48] kann die r\u00e4umliche Verteilung von Objekten und Texturen in der Umgebung durch das visuelle System verarbeitet werden. Eine ausreichend genaue Bewertung der Verteilung von Licht in unserer Umgebung durch die Retina ist \u00fcberlebenswichtig, weil bestimmte Muster von Hell und Dunkel helfen, Freund und Feind zu unterscheiden. Eine genaue Erfassung der r\u00e4umlichen Verteilung scheint f\u00fcr das circadiane System jedoch nicht bedeutsam zu sein. Die Phototransduktion von Licht durch das circadiane System scheint ohne Erfassung der r\u00e4umlichen Verteilung abzulaufen, und die Retina dient als einfacher Integrator von absorbierten Photonen. In verschiedenen Studien wurden unterschiedliche Wege begangen, um Licht auf die Netzhaut zu bringen. In manchen Studien wurden Deckenleuchten mit Leuchtstofflampen in R\u00e4umen mit hellen W\u00e4nden benutzt [40], in anderen wurde monochromatisches Licht im \u201eGanzfeld\u201c dargeboten [41, 42], bei manchen wurden Leuchttische eingesetzt [30, 43], und in weiteren wiederum Lichtk\u00e4sten in unterschiedlichen Positionen [37, 38, 49]. Trotz dieser sehr unterschiedlichen Methoden f\u00fcr die Darbietung von Licht ergeben die Studien ( unter Ber\u00fccksichtigung von Timing, Dauer, Spektrum und Quantit\u00e4t des Lichts ) \u00fcbereinstimmende Ergebnisse, aus denen man ableiten kann, dass die circadiane Aktivierung durch die simple Integration des Lichtflusses auf die Netzhaut bestimmt wird. Es muss jedoch bemerkt werden, dass es Anhaltspunkte daf\u00fcr gibt, dass in der oberen und unteren Netzhaut unterschiedliche Dichte von Empf\u00e4ngern f\u00fcr das circadiane System vorliegen k\u00f6nnen. Zwei unabh\u00e4ngige Studien [50, 51] haben berichtet, dass die untere Netzhaut, die das oberhalb der Sehachse einfallende Licht integriert, f\u00fcr die Melatoninsuppression wichtiger ist als die obere Netzhaut. Allerdings war die Differenz nur in einer der beiden Studien statistisch signifikant [50]. Es muss auch bemerkt werden, dass Gesichtsmerkmale das Licht, das die Netzhaut erreicht, beeinflussen [32], und dass gro\u00dfe pers\u00f6nliche Unterschiede in der Transmission des Lichts durch die Augenmedien zu erwarten sind, insbesondere bei \u00e4lteren Personen, bei denen die Opazit\u00e4t der Augenlinse f\u00fcr kurze Wellenl\u00e4ngen gr\u00f6\u00dfer ist [52]. Allgemein kann man aber annehmen, dass der spektral korrigierte Lichteinfall am Auge ein praktisches, wenn auch ungenaues Ma\u00df f\u00fcr das Licht darstellt, das dem circadianen System zur Verf\u00fcgung steht.<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Timing<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Obwohl es geringe tageszeitliche Ver\u00e4nderungen in der visuellen Empfindlichkeit des Auges gibt, ist die Tageszeit f\u00fcr das Sehen und damit auch f\u00fcr die konventionelle Photometrie unwichtig. Die Tageszeit bezogenen Merkmale des Lichts sind aber besonders bedeutsam f\u00fcr das circadiane System und m\u00fcssen daher bei jeglicher Art circadianer Photometrie ber\u00fccksichtigt werden. Je nach Einwirkungszeitpunkt kann Licht die biologische Uhr vor- oder zur\u00fccksetzen oder unbeeinflusst lassen. Abb. 4 [54] zeigt, wie Lichtexposition den zeitlichen Verlauf der biologischen Uhr beeinflusst. Wenn Licht in der ersten H\u00e4lfte der Nacht zur Einwirkung kommt, wird die biologische Uhr zu einer sp\u00e4teren Zeit verschoben (verz\u00f6gerte Phasenlage), w\u00e4hrend dasselbe Licht, angewendet in der zweiten Nachth\u00e4lfte, die Uhr auf eine fr\u00fchere Zeit verschiebt. Die gr\u00f6\u00dften Phasenverschiebungen werden in der Nacht eintreten, wenn die Melatoninspiegel hoch sind, geringere Wirkungen k\u00f6nnen aber auch w\u00e4hrend des Tages auftreten, wenn die Melatoninspiegel am niedrigsten sind. In der Tat scheint es, als wenn Melatoninsuppression und Phasenverschiebung durch Licht \u00e4hnlichen, aber nicht identischen Regeln gehorchen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/l-h\/beleuchtung\/prof_rea\/pic_04.gif\" alt=\"\" width=\"540\" height=\"270\" \/><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Abb. 4 Der Einfluss des Einwirkungszeitpunktes einer Lichtanwendung auf die Phasenverschiebung der K\u00f6rperkerntemperatur f\u00fcr zwei Lichtniveaus [54]<\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Wie auch die Melatoninsuppression, folgt die Phasenverschiebung auch einer Dosis-Wirkungsfunktion, wobei die st\u00e4rksten Effekte bei einer Lichteinwirkung in der zweiten H\u00e4lfte der Nacht eintreten. Abb. 4 zeigt die Wirkung sowohl hoher als auch niedriger Lichtniveaus auf die Phasenverschiebung des circadianen Systems. Es bleibt allerdings unklar, wie die Lichtintegration \u00fcber die 24-Stundenperiode erfolgt, wenn Lichteinwirkung sowohl zu einer positiven als auch negativen Phasenverschiebung f\u00fchrt. Manche Autoren haben zu bedenken gegeben, dass helles Licht in der Nacht oder eine dunkle Umgebung bei Tage das circadiane System au\u00dfer Tritt bringen, biologische Systeme desynchronisieren und so zur Schw\u00e4chung der Immunreaktionen und sogar zu Brustkrebs f\u00fchren kann [55]. Fortw\u00e4hrender, aber nicht periodischer Zugang zu Licht durch den Menschen innerhalb der 24-Stundenperiode stellt einen berechtigten Grund f\u00fcr Sorge und systematische Forschung dar.<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Dauer<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Das visuelle System arbeitet sehr schnell. Wenn es dies nicht tun w\u00fcrde, k\u00f6nnten Gefahren nicht vermieden und Gelegenheiten nicht ergriffen werden. Fast alle visuellen Reaktionen werden \u00fcbermittelt durch neuronale Schaltkreise, die die Information \u00fcber die visuelle Umgebung integrieren, kategorisieren und dem Gehirn \u00fcbermitteln, das seinerseits eine Verhaltensreaktion in weniger als wenigen hundert Millisekunden einleitet [56]. Das circadiane System arbeitet hingegen sehr viel langsamer, insbesondere, weil die Kommunikation mit den verschiedenen Systemen des K\u00f6rpers auf der Aussch\u00fcttung des Hormons Melatonin in den Blutkreislauf beruht und nicht auf neuronalen Schaltkreisen.<\/p>\n<p align=\"center\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.cyberlux.de\/deutsch\/articles\/l-h\/beleuchtung\/prof_rea\/pic_05.gif\" alt=\"\" width=\"454\" height=\"230\" \/><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Abb. 5 Die ben\u00f6tigte Zeit f\u00fcr die n\u00e4chtliche Melatoninsuppression durch Licht als Funktion des dem Auge zur Verf\u00fcgung gestellten Lichts [16]. Die Vierecke zeigen 25% Suppression, die Dreiecke 40% und die Kreise 50%. Ausgef\u00fcllte Symbole aus McIntyre et al. [37], nicht ausgef\u00fcllte aus McIntyre et al. [38].<\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Kurze helle Lichtpulse von 5 s L\u00e4nge bewirken nachweisbare Effekte auf die Melatoninsuppression bei Nagern [57], und die Dauer f\u00fcr die Nachweis von Melatonin im Blut lag bei zwei Minuten. Bei Menschen wurde Melatoninsuppression durch Licht in 10 Minuten messbar [12], und die R\u00fcckkehr zu n\u00e4chtlichen Werten nach Ausschalten des Lichts wird nach mindestens 15 Minuten erfolgen [37, 38]. Melatoninproben im Blut wurden nicht in k\u00fcrzeren Intervallen erhoben, es ist aber wahrscheinlich, dass \u00c4nderungen vom Melatoninspiegel im Blutkreislauf nicht unmittelbar erfolgen, auch wenn das neuronale Signal vom SCN zur Zirbeldr\u00fcse sehr schnell erfolgt, da die Diffusion von Melatonin ins Blut mehrere Minuten dauert.<\/p>\n<p align=\"left\">Die Ergebnisse von McIntyre et al. [37, 38] zeigen, dass helle Lichtpulse eine schnellere Melatoninsuppression hervorrufen als dunklere. Abb. 5 [16] zeigt f\u00fcr drei unterschiedliche Niveaus von Melatoninsuppression (25%, 40% und 50%) die Beziehung zwischen der Beleuchtungsst\u00e4rke am Auge und dem Zeitpunkt der Melatoninwirkung. Die Daten stammen von zwei unabh\u00e4ngigen Studien [37, 38], fallen aber bemerkenswert konsistent aus, wie es auch bei anderen Studien der Fall war [12, 58]. Eine Melatoninsuppression von 25% konnte in weniger als 20 Minuten erreicht werden, wenn die Beleuchtungsst\u00e4rke auf dem Auge mehr als 1.000 lx betrug. Wenn das Niveau unter 500 lx gesenkt wurde, dauerte dies bis zu einer Stunde. Es scheint auch klar erkennbar zu sein, dass bei geringeren Beleuchtungsst\u00e4rken als 200 lx am Auge die Melatoninsuppression nie \u00fcber 25% liegen kann, unabh\u00e4ngig von der Expositionsdauer. Was man wissen m\u00fcsste, aber ein Geheimnis geblieben ist, ist die Frage, wie viel Melatonin gebraucht wird und wie lange, um die biologischen Systeme zu aktivieren, die auf Melatonin im Blut reagieren.<\/p>\n<p align=\"left\">Bez\u00fcglich der Phasenverschiebung hat eine Studie aus j\u00fcngster Vergangenheit gezeigt, dass ein 6,5 Stunden langer Puls von hellem Licht (9.500 lx am Auge) den gleichen Effekt verursacht wie sechs Pulse von 15 Minuten Dauer mit einer st\u00fcndlichen Folge und der gleichen Beleuchtungsst\u00e4rke [59]. Diese Daten zeigen, dass eine Phasenverschiebung auch bei niedrigen Niveaus von Melatoninsuppression eintreten kann. Der mittlere Melatoninspiegel wurde w\u00e4hrend der 6,5 Stunden mit dem kontinuierlichen Lichtpuls von 9.500 lx etwa um 90% abgesenkt, w\u00e4hrend die unterbrochenen Pulse zu weniger als 20% gef\u00fchrt haben. Diese Ergebnisse zeigen, dass man wirksame Phasenverschiebungseffekte erzielen k\u00f6nnte, ohne dass der Melatoninpegel ver\u00e4ndert wird. Wenn die Erhaltung der Melatoninzyklen aus gesundheitlicher Sicht vorteilhaft sein sollte, kann man mit unterbrochenen Lichtpulsen einen Phasenverschiebungseffekt bei Schichtarbeitern hervorrufen.<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Schlussfolgerungen<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Also: \u201eVersorgen wir unsere B\u00fcros, Schulen und Wohnr\u00e4umen mit gesundem Licht?\u201c. Die Antwort wird vermutlich lauten, \u201eNein, das tun wir nicht\u201c. Mit Sicherheit stellen wir nicht die idealen Lichtsysteme und Anwendungen f\u00fcr die circadiane Steuerung zur Verf\u00fcgung, wir beschreiben sie auch nicht. Aber wie werden wir wissen, welche Technologien und Anwendungen ideal sind, wenn wir nicht anfangen, die grundlegend wichtigen Eigenschaften von Licht in g\u00e4nzlich neuer Art zu messen und steuern?<br \/>\nIch hoffe, dass diese kurze \u00dcbersicht der Wirkungen des Lichts auf das circadiane System die Bedeutung der Entwicklung eines neuen Rahmenwerks f\u00fcr eine circadiane Photometrie unterstreicht. Tabelle 2 [16] fasst einige der wichtigsten Erkenntnisse zusammen, die in diesem Beitrag dargestellt werden und stellt die Unterschiede zwischen dem Lichtbedarf f\u00fcr das Sehen und f\u00fcr das circadiane System gegen\u00fcber. Die Menge des Lichts, seine spektrale Zusammensetzung, r\u00e4umliche Verteilung sowie Zeitpunkt und Dauer, die f\u00fcr das Sehverm\u00f6gen erforderlich sind, unterscheiden sich derart von den Anforderungen, die sich aus circadianen Funktionsweisen ergeben, dass man k\u00fcnftig allgemeine Empfehlungen \u00fcber \u201egutes Licht\u201c nach zwei Kriteriens\u00e4tzen treffen muss. Obwohl das in diesem Beitrag beschriebene Rahmenwerk zweifellos durch weitere Forschungsarbeiten verfeinert wird, wird nur ein geringer Fortschritt dabei erzielt werden, der Gesellschaft \u201eGesundes Licht\u201c bereit zu stellen, bis Wissenschaftler und Praktiker anfangen, die grundlegenden Eigenschaften von Licht sowohl nach den relevanten Aspekten f\u00fcr das circadiane System als auch f\u00fcr das visuelle System zu betrachten, zu messen, zu berechnen und zu steuern. Ich bin der \u00dcberzeugung, dass ein neues System f\u00fcr Photometrie auf der Basis des circadianen Systems entwickelt werden sollte.<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"5\" width=\"85%\" align=\"center\" bordercolor=\"#000000\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Eigenschaften<br \/>\ndes Lichts<\/p>\n<p><\/span><\/strong><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Anwendung<br \/>\nSehen<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Circadian,<br \/>\nSchichtarbeit bei<br \/>\nTage<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Circadian,<br \/>\nSchichtarbeit,<br \/>\nnachts<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Quantit\u00e4t<\/p>\n<p><\/span><\/strong><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Gering (300-500 lx auf<br \/>\nSehaufgabe, 100 lx am<br \/>\nAuge)<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Hoch<br \/>\n(&gt;1.000 lx am<br \/>\nAuge)[37,30]<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Hoch<br \/>\n(&gt;1.000 lx am Auge)<br \/>\n)[37,30]<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Spektrum<br \/>\n<\/span><\/strong><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Photopisch (max.<br \/>\nEmpfindlichkeit bei<br \/>\n555 nm)<br \/>\n<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Kurzwellig (max.<br \/>\nEmpfindlichkeit bei<br \/>\n420-480 nm) [30, 41-<br \/>\n47]<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Kurzwellig (max.<br \/>\nEmpfindlichkeit bei<br \/>\n420-480 nm) [30, 41-<br \/>\n47]<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">R\u00e4umliche<br \/>\nVerteilung<\/p>\n<p><\/span><\/strong><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Verteilung bedeutsam<br \/>\n(Leuchtdichte des<br \/>\nSehobjekts, Kontrast<br \/>\nund Gr\u00f6\u00dfe bestimmen<br \/>\ndie Sichtbarkeit)<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Unabh\u00e4ngig von der<br \/>\nVerteilung<br \/>\n(Beleuchtungsst\u00e4rke<br \/>\nam Auge)<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Unabh\u00e4ngig von der<br \/>\nVerteilung<br \/>\n(Beleuchtungsst\u00e4rke<br \/>\nam Auge)<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Timing<br \/>\n<\/span><\/strong><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Jederzeit <\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Subjektiver \u201eMorgen\u201c<br \/>\n[54]<\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Periodisch \u00fcber die<br \/>\nSchicht 7,56<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Dauer <\/span><\/strong><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Sehr kurz (&lt; 1 s) <\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Lang (1 \u20132 h)[40] <\/span><\/td>\n<td><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Kurz (Pulse 15<br \/>\nMinuten) [50]<\/span><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Tabelle 2. Der Rahmen f\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung der Eigenschaften von Licht f\u00fcr visuelle und circadiane Funktionen [16]<\/span><\/p>\n<p align=\"left\">Ich bin der \u00dcberzeugung, dass ein neues System f\u00fcr Photometrie auf der Basis des circadianen Systems entwickelt werden sollte, und dass wir bis zu dessen Realisierung nicht in der Lage sind, Anspruch an \u201egutes Licht\u201c mit Bezug auf die menschliche Gesundheit zu erheben. Dieses Symposium ist ein sehr wichtiger Schritt auf dem Wege zu diesem Ziel.<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Literatur<\/strong><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">1. Rea MS (ed.). 2000. IESNA Lighting Handbook: Reference and Application, 9th ed. New York: Illuminating Engineering Society of North America.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">2. Commission International de l&#8217;\u00c9clairage. 1978. Light As a True Visual Quantity: Principles of Measurement. Paris: Commission Internationale de l&#8217;\u00c9clairage.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">3. Lewy AJ, Kern HA, Rosenthal NE, Wehr TA. 1982. Bright artificial light treatment of a manic-depressive patient with seasonal mood cycle. Am J Psychiatry 139(11): 1496-1498.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">4. Lack L, Wright H. 1993. The effect of evening bright light in delaying the circadian rhythms and lengthening the sleep of early morning awakening insomniacs. Sleep 16(5): 436-443.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">5. Van Someren EJW, Kessler A, Mirmirann M, Swaab DF. 1997. Indirect bright light improves circadian rest-activity rhythm disturbances in demented patients. Biol Psychiatry 41: 55-963.<\/span><\/p>\n<p>6. Boyce P, Beckstead JW, Eklund NH, Strobel RW, Rea MS. 1997. Lighting the graveyard shift: The influence of a daylight-simulating skylight on the task performance and mood of nightshift workers. Light Res Technol 29(3): 105- 134.<\/p>\n<p>7. Figueiro MG, Rea MS, Boyce P, White R, Kolberg K. 2001. The effects of bright light on day and night shift nurses\u2019 performance and well-being in the NICU. Neonatal Intens Care 14(1): 29-32.<\/p>\n<p>8. Miller CL, White R, Whitman TL, O&#8217;Callaghan MF, Maxwell SE. 1995. The effects of cycled versus noncycled lighting on growth and development in preterm infants. Infant Behav Develop 18(1): 87-95. 9. Brandon DH, Holditch-Davis D, Belyea M. 2002. Preterm infants born at less than 31 weeks&#8216; gestation have improved growth in cycled light compared with continuous near darkness. J Pediatr 140(2): 192-199.<\/p>\n<p>10. Berson DM, Dunn FA, Takao M. 2002. Phototransduction by retinal ganglion cells that set the circadian clock. Science 295(5557): 1070-1073.<\/p>\n<p>11. Hattar S, Liao HW, Takao M, Berson DM, Yau KW. 2002. Melanopsincontaining retinal ganglion cells: architecture, projections, and intrinsic photosensitivity. Science 295(5557): 1065-1070.<\/p>\n<p>12. Lewy AJ, Wehr TA, Goodwin FK, Newsome DA, Markey SP. 1980. Light suppresses melatonin secretion in humans. Science 210(4475): 1267-1269.<\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">13. Dauchy RT, Blask DE, Sauer LA, Brainard GC, Krause JA. 1999. Dim light during darkness stimulates tumor progression by enhancing tumor fatty acid uptake and metabolism. Cancer Lett 144: 131-136.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">14. Blask D, Sauer L, Dauchy R, Holowachuk E, Ruhoff M, Kopff H. 1999. Melatonin inhibition of cancer growth in vivo involves suppression of tumor fatty acid metabolism via melatonin receptor-mediated signal transduction<br \/>\nevents. Cancer Res 59: 4793-4701.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">15. Badia P, Myers B, Boecker M, Culpepper, J. 1991. Bright light effects on body temperature, alertness, EEG and Behavior. Physiol Behav 50(3): 583- 588.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">16. Rea MS, Figueiro MG, Bullough JD. 2002. Circadian photobiology: An emerging framework for lighting practice and research. Light Res Technol 34(3): 177-190.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">17. Withrow RB (ed.). 1957. Photoperiodism. Washington, DC: American Association for the Advancement of Science.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">18. Nelson RJ, Zucker I. 1981. Absence of extraocular photoreception in diurnal and nocturnal rodents exposed to direct sunlight. Comp Biochem Physiol 69A: 145-148.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">19. Wehr T, Schwartz P, Turner E, Feldman-Naim S, Drake C, Rosenthal N. 1995. Bimodal patterns of human melatonin secretion consistent with twooscillator model of regulation. Neurosci Lett 194: 105-108.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">20. Monk TH, Buysse DJ, Reynolds CF, Berga SL, Jarrett DB, Kupfer DJ. 1997. Circadian rhythms in human performance and mood under constant conditions. J Sleep Res 6(1): 9-18.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">21. Lockley S, Skene D, Thapan K, English J, Ribeiro D, Haimov I, Hampton S, Middleton B, von Schantz M, Arendt J. 1998. Extraocular light exposure does not suppress plasma melatonin in humans. J Clin Endocrinol Metab 83(9): 3369-3372.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">22. Yamazaki S, Goto M, Menaker M. 1999. No evidence for extraocular photoreceptors in the circadian system of the Syrian hamster. J Biol Rhythms 14(3): 197-201.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">23. Eastman CI, Martin SK, Hebert M. 2000. Failure of extraocular light to facilitate circadian rhythm reentrainment in humans. Chronobiol Int 17(6): 807-826.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">24. Lindblom N, Hatonen T, Laasko M, Alila-Johansson A, Laipio M, Turpeinen U. 2000. Bright light exposure of a large skin area does not affect melatonin or bilirubin levels in humans. 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Output pathways of the mammalian suprachiasmatic nucleus: Coding circadian timing by transmitter selection and specific targeting. Cell Tissue Res 309(1): 109-118.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">29. Kronauer RE, Forger DB, Jewett ME. 1999. Quantifying human circadian pacemaker response to brief, extended and repeated light stimuli over the phototopic range. J Biol Rhythms 14(6): 500-515.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">30. Rea MS, Bullough JD, Figueiro MG. 2001. Human melatonin suppression by light: A case for scotopic efficiency. Neurosci Lett 299(1-2): 45-48.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">31. Brainard GC, Hanifin JP, Rollag MD, Greeson J, Byrne B, Glickman G, Gerner E, Sanford B. 2001. Human melatonin regulation is not mediated by the three cone photopic visual system. J Clin Endocrinol Metab 86(1): 433- 436.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">32. Van Derlofske J, Bierman A, Rea MS, Ramanath J, Bullough JD. 2002. Design and optimization of a retinal flux density meter. Meas Sci Technol 13(6): 821-828.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">33. Rea MS, Ouellette MJ. 1991. Relative visual performance: A basis for application. Light Res Technol 23(3): 135-144.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">34. Weston HC. 1935. The relation between illumination and industrial efficiency: The effect of size of work. Joint Report of the Industrial Health Research Board and the Illumination Research Committee. London: His<br \/>\nMajesty&#8217;s Stationary Office.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">35. Weston HC. 1945. The relation between illumination and industrial efficiency: The effect of brightness contrast. Industrial Health Research Board of the Medical Research Council, Report 87. London: His Majesty&#8217;s<br \/>\nStationary Office.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">36. Eklund NH, Boyce PR, Simpson SN. 2001. Lighting and sustained performance: modeling data-entry task performance. J Illum Eng Soc 30(2): 126-141.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">37. McIntyre IM, Norman TR, Burrows GD, Armstrong SM. 1989. Human melatonin suppression by light is intensity dependent. J Pineal Res 6(2): 149-156.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">38. McIntyre IM, Norman TR, Burrows GD, Armstrong SM. 1989. Quantal melatonin suppression by exposure to low intensity light in man. Life Sci 45(4): 327-332.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">39. Brainard GC, Lewy AJ, Menaker M, Fredrickson RH, Miller LS, Weleber RG, Cassone V, Hudson D. 1988. Dose-response relationship between light irradiance and the suppression of plasma melatonin in human volunteers. Brain Res 454(1-2): 212-218.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">40. Zeitzer JM, Dijk DJ, Kronauer R, Brown E, Czeisler C. 2000. Sensitivity of the human circadian pacemaker to nocturnal light: melatonin phase resetting and suppression. J Physiol 526(Pt. 3): 695-702.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">41. Brainard GC, Hanifin JP, Greeson JM, Byrne B, Glickman G, Gerner E, Rollag MD. 2001 Action spectrum for melatonin regulation in humans: Evidence for a novel circadian photoreceptor. J Neurosci 21(16): 6405-6412.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">42. Thapan K, Arendt J, Skene DJ. 2001. An action spectrum for melatonin suppression: evidence for a novel non-rod, non-cone photoreceptor system in humans. J Physiol 535(Pt. 1): 261-267.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">43. Rea MS, Bullough JD, Figueiro MG. 2002. Phototransduction for human melatonin suppression. J Pineal Res 32(4): 209-213. <\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">44. Lechner NM. 1987. The daylighting department. Arch Lighting 1: 47-49.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">45. Rosen LN, Targum SD, Terman M, Bryant MJ, Hoffman H, Kasper SF, Hamovit JR, Docherty JP, Welch B, Rosenthal NE. 1990. Prevalence of seasonal affective disorder at four latitudes. 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J Pineal Res 12(2): 49-52.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">50. Lasko TA, Kripke DF, Elliot JA. 1999. Melatonin suppression by illumination of upper and lower visual fields. J Biol Rhythms 14(2): 122- 125.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">51. Visser EK, Beersma DG, Daan S. 1999. Melatonin suppression by light in humans is maximal when the nasal part of the retina is illuminated. J Biol Rhythms 14(2): 116-121.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">52. Weale RA. 1963. The Ageing Eye. London: HK Lewis and Company.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">53. Terman M, Terman J. A circadian pacemaker for visual sensitivity? Ann NY Acad Sci 453: 147-161.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">54. Boyce PR. 1997. Light, sight and photobiology. Lighting Futures 2: 1, 3-6.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">55. Stevens RG, Rea MS. 2001. Light in the built environment: Potential role of circadian disruption in endocrine disruption and breast cancer. Cancer Cause Control 12(3): 279-287.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">56. Ingling CR, Martinez E, Lewis AL. 1983. Tonic-phasic channel dichotomy and Crozier&#8217;s law. J Opt Soc Am 73: 183-189.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">57. Reiter RJ. 1985. Action spectra, dose-response relationships, and temporal aspects of light&#8217;s effects on the pineal gland. Annal NY Acad Sci 453: 215- 230. <\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">58. Aoki H, Yamada N, Ozeki Y, Yamane H, Kato N. 1998. Minimum light intensity required to suppress nocturnal melatonin concentration in human saliva. Neurosci Lett 252(2): 91-94.<\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">59. Gronfier C, Kronauer RE, Wright KP, Czeisler CA. 2000. Phase-shifting effectiveness of intermittent light pulses: Relationship to melatonin suppression. 7th Meeting of the Society for Research on Biological Rhythms.<br \/>\nJacksonville: Society for Research on Biological Rhythms.<\/span><\/p>\n<p align=\"center\">\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Den gesamten illustrierten Beitrag k\u00f6nnen Sie <a href=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/wp-content\/uploads\/2009\/07\/Licht.pdf\" target=\"_blank\">hier<\/a> als PDF-Datei einsehen.<\/strong><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Mark S. Rea Kurzfassung Der Beitrag gibt einen \u00dcberblick \u00fcber den Einfluss von Licht auf das circadiane System und unterstreicht die Bedeutung der Entwicklung eines Rahmenwerkes zu einer circadian-basierten Lichtbewertung. Die Quantit\u00e4t des Lichts, seine spektrale Zusammensetzung, r\u00e4umliche Verteilung und <a href=\"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/?p=112\"> Read more&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[136,62,10,135],"tags":[98,102,104,107,113,119,120,217,125],"class_list":["post-112","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-auge-licht-und-timing-system","category-biolux","category-lichtforschung","category-mehr-als-nur-sehen","tag-arbeit","tag-cen","tag-cyberlux","tag-ges","tag-licht","tag-sehaufgabe","tag-sicherheit","tag-daylight","tag-vollspektrum"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=112"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":786,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/112\/revisions\/786"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=112"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=112"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.lichtundgesundheit.de\/cyberlux\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=112"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}